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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
TitelDie Verschriftlichung qualitativer Forschung zwischen Verschleierung und Selbstdarstellung. Überlegungen zu einem Grundproblem qualitativer Sozialforschung
Autoren ; ; ;
Originalveröffentlichung2018, 16 S.
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Qualitative Sozialforschung; Schreiben; Forschungsprozess; Darstellung; Selbstdarstellung; Schreibforschung; Text; Wissenschaftliche Publikation; Wissenschaftliches Arbeiten; Texttheorie; Methode; Darstellungsform; Forschungsprojekt
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Sonstige
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusReview-Status unbekannt
Abstract (Deutsch):Qualitatives Forschen ist meist ein nicht-linearer, zyklisch-iterativer Prozess. Spätestens am Ende eines jeden Forschungsvorhabens muss sich der oder die Forschende entscheiden, wie der nicht-lineare Forschungsprozess und die darin gewonnenen Erkenntnisse in einen linearen Text überführt werden. Soll eine Annäherung an übliche Darstellungen gesucht werden (Einleitung, Theorie, Methode, Ergebnisse, Schluss) oder soll der Prozess in seinem mäandernden, nicht-linearen Ablauf geschildert werden? Ersteres birgt die Gefahr, den ursprünglichen Forschungsprozess zum Zweck einer makellosen Darstellung bzw. einer ‘leichteren’ Lesbarkeit zu verschleiern. Zweiteres droht zu einer ausufernden Selbstdarstellung aller durchlittenen Irrungen und Wirrungen zu werden. Anhand vorgeschlagener Herangehensweisen in der Methodenliteratur wird gezeigt, dass sich zwischen diesen beiden Polen vielfältige Möglichkeiten und Herausforderungen der Darstellung ergeben. Diese werden anhand vierer Dissertationsprojekte exemplifiziert und reflektiert. Abschließend werden Kriterien formuliert, die dabei helfen sollen, sich zwischen den Polen zu verorten.
Abstract (Englisch):Qualitative research is often a non-linear, circular, and iterative process. Thus, every researcher has to decide upon how to transfer this non-linear process into a linear, written text. Should the process be described in a common way (introduction, theory, methods, outcomes) or should the reader get an authentic portrayal of the actual meandering, non-linear research process? The first option involves the danger of disguising the undergone process with the aim to deliver an immaculate description of the research process and its results. The second option might lead to a showmanship, in which the author tells the convoluted way s/he has suffered. By taking a closer look at suggested strategies in methodological literature and four PhD projects we show that there is a variety of possibilities and challenges of writing up the research process which range in between these two poles. On this basis, we then determine criteria which facilitate a decision on how to write up non-linear qualitative research.
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am12.10.2018
Empfohlene ZitierungStegkemper, Jan Markus; Grunau, Thomas; Rupp, Claudia; Huchler, Martin: Die Verschriftlichung qualitativer Forschung zwischen Verschleierung und Selbstdarstellung. Überlegungen zu einem Grundproblem qualitativer Sozialforschung. 2018, 16 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-159548
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