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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Titel
Die Dreiecksbeziehungen der Fachhistoriker. Über den Umbruch in der ostdeutschen Geschichtswissenschaft
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDie Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 24 (2015) 1, S. 101-113 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)DDR-Forschung; Geschichte <Histor>; Gesellschaftlicher Wandel; Politik; Wissenschaft; Geisteswissenschaften; Geschichtswissenschaft; Wissenschaftsdisziplin; Abwicklung; Historiker; Deutschland; Deutschland-DDR; Deutschland-Östliche Länder
TeildisziplinHochschulforschung und Hochschuldidaktik
Sonstige beteiligte InstitutionenHochschulrektorenkonferenz, Bonn; Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISBN978-3-937573-48-9
ISSN1618-9671
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Der Beitrag analysiert den Umbau der Geschichtswissenschaften nach 1989 als Ergebnis der ungleichen Interaktion zwischen drei Akteursgruppen - den arrivierten und den dissidenten DDR-Historikern sowie den westdeutschen Geschichtswissenschaftlern. Es ging bei diesen Auseinandersetzungen zunächst um die praktische Herausforderung der 'Abwicklung' staatssozialistischer Forschungseinrichtungen sowie um die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen für die Überleitung der zahlreichen ostdeutschen Historiker in bundesdeutsche Strukturen. Gestritten wurde um die angemessenen Kriterien einer fachlichen Evaluierung der DDR-Historiographie, um Aufgaben und Personalbesetzung neuer akademischer Einrichtungen und vor allem um die politischen, moralischen und personellen Aspekte des Geschichtsbetriebes. Der Konflikt konfrontierte die bundesdeutsche Disziplin - bei aller Freude und Euphorie über die friedliche Revolution - auch mit den unvermuteten Herausforderungen des Diktaturerbes: Stasi-Akten, 'Wendehälsen', gebrochenen Biographien und grundsätzlichen Fragen von fachlicher und menschlicher Glaubwürdigkeit. Der Aufsatz stellt zunächst die scheinbar unvereinbaren Erfahrungswelten der zentralen Akteure näher vor. In einem zweiten Schritt plädiert der Artikel dafür, diese Historikermilieus aufeinander zu beziehen, um zu einem besseren Verständnis der umstrittenen Ereignisse von Kontroverse, Evaluierung und 'Abwicklung' zu kommen. (HoF/Text übernommen).
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung Jahr: 2015
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
BestellmöglichkeitKaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de
Eintrag erfolgte am16.01.2019
Empfohlene ZitierungThijs, Krijn: Die Dreiecksbeziehungen der Fachhistoriker. Über den Umbruch in der ostdeutschen Geschichtswissenschaft - In: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 24 (2015) 1, S. 101-113 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-162153
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