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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel
Krisen? Nachdenken über Bildung als Gegenbewegung
ParalleltitelCrises? Reflections on education as a countermovement
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungMagazin erwachsenenbildung.at 14 (2020) 39, 13 S. ZDB
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Bildung; Erwachsenenbildung; Historische Bildungsforschung; Bildungskonzept; Krise; Krisenbewältigung; Geschichte <Histor>; Akademie der Arbeit; Arbeiterbildung; Emanzipation; Demokratische Bildung; Bewegung <Pol>; Demokratie; Nachhaltige Entwicklung; 20. Jahrhundert; Negt, Oskar; Freire, Paulo; Deutschland; Kanada
TeildisziplinHistorische Bildungsforschung
Erwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Welche Bedeutung hat Bildung für die Bewältigung gesellschaftlicher Umbrüche und Krisen? Welche spezifischen Bildungskonzepte wurden und werden entwickelt, um gesellschaftliche Krisen zu bewältigen? Um zu zeigen, dass Bildung nicht nur individuelle und vor allem neoliberale Zielsetzungen verfolgen muss, und um zu zeigen, dass vielfältige Denktraditionen in ihren bildungstheoretischen Konzepten und in ihrer praktischen Umsetzung schon seit jeher über eine ökonomische und „neoliberale Verengung“ hinausweisen, greift der vorliegende Beitrag auf die Darstellung und Diskussion zweier historischer Praxisbeispiele der Erwachsenenbildung zurück. Aus Deutschland ist das die „Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main“ (gegr. 1921) und aus Kanada die „Antigonish-Bewegung“ bzw. „Antigonish-Movement“ (seit 1928). Im Anschluss wird eine Brücke zu Oskar Negts emanzipatorischer Arbeiterbildung und Paulo Freires kritisch-emanzipatorischem Bildungskonzept geschlagen. Fazit der Autorin: Bildung kann auf unterschiedliche Art und Weise zur Lösung von Krisen beitragen. Sie sollte nicht für funktionale Ad-hoc-Lösungen missbraucht werden, sondern auf langfristige Wirkungen zielen – auf strukturelle und politische ebenso wie auf individuelle und kollektive. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):How important is education in managing social upheavals and crises? What specific educational concepts have been and are being developed to manage social crises? Referring to the presentation and discussion of two historical examples of adult education in practice, this article shows that education must pursue more than just individual and above all neoliberal objectives and that a variety of schools of thought have always transcended an economic and “neoliberal narrowing” in their educational concepts and practical implementation. Germany has Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main (founded 1921) and Canada the Antigonish Movement (since 1928). It concludes by forging links to Oskar Negt‘s emancipatory workers‘ education and Paulo Freire‘s critical emancipatory concept of education. The author‘s conclusion: Education can contribute to the resolution of crises in different ways. It should not be misused for practical ad hoc solutions but aim for long-term impacts – structural and political as well as individual and collective ones. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=13479&aid=13779
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin erwachsenenbildung.at Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am20.03.2020
Empfohlene ZitierungZeuner, Christine: Krisen? Nachdenken über Bildung als Gegenbewegung - In: Magazin erwachsenenbildung.at 14 (2020) 39, 13 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-189762
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