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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel
Als dass alle Dinge durch Berechnen beherrscht werden können. Über die Idee der Messbarkeit von Wirkungen im Bildungsbereich
ParalleltitelAs if everything could be controlled by calculation. On the idea of the measurability of impacts in the field of education
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungMagazin erwachsenenbildung.at (2020) 40, 10 S. ZDB
Dokument
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Schlagwörter (Deutsch)Messbarkeit; Evidenz; Bildungssoziologie; Finanzierung; Emanzipation; Messung; Erwachsenenbildung; Effekt; Leistungsmessung; Weber, Max
TeildisziplinErwachsenenbildung / Weiterbildung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):„Tyranny is always better organized than Freedom!“ – mit diesem Zitat des Franzosen Charles Peguy (1959) schließt der vorliegende Beitrag in Anlehnung an Heinz-Dieter Meyers 2017 gehaltenen Vortrag „The Big Shift in Education“. Diese Verschiebung, die Evidenz und Messbarkeit zu den „neuen Kardinaltugenden“ im Bildungsbereich erhob, wird dabei nicht nur als von internationalen Konzernen und Agenturen befeuert skizziert. Hinterfragt wird vorliegend auch, warum wir vergleichen. Die Antwort scheint simpel: Weil wir es können oder glauben, es zu können, und weil wir Zahlen zur besseren Orientierung nutzen wollen. Jedoch: Was nicht messbar ist, bleibt dann auch unterbelichtet und unterfinanziert, existiert schlicht nicht oder bald nicht mehr und ist auch nicht so gut geeignet, um damit Geld zu verdienen. Für die verantwortlich gemachten Lehrenden bedeutet das oft eine Verschiebung vom „hast du verstanden?“ zu „wirst du den Test bestehen?“. Pädagogische Rationalität, so das Schlussplädoyer des Autors, ist aber nicht ausschließlich ziel- oder outputorientiert. Emanzipatorische Bildung ist ein Prozess ohne klares und immer gleiches Endziel. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):„Tyranny is always better organized than Freedom!“ This quote by Frenchman Charles Peguy (1959) concludes this article in reference to Heinz-Dieter Meyer‘s lecture „The Big Shift in Education“ held in 2017. This shift that elevated evidence and measurability to the „new cardinal virtues“ in the field of education is not only sketched as being fuelled by international corporations and agencies. The question of why we compare is also examined. The answer seems simple: because we can or believe we can and because we want to use numbers to orient ourselves better. However: What cannot be measured remains underexposed and underfunded; it simply does not exist or will soon cease to exist and is also not good for making money. For the teachers and instructors made responsible for measurement, this often means a shift from „Did you understand?“ to „Will you pass the test?“ The author concludes by arguing that pedagogic rationality is not exclusively goal- or output-oriented. Emancipatory education is a process without a clear destination and the same old goal. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=14275&aid=14295
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin erwachsenenbildung.at Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am17.09.2020
Empfohlene ZitierungVater, Stefan: Als dass alle Dinge durch Berechnen beherrscht werden können. Über die Idee der Messbarkeit von Wirkungen im Bildungsbereich - In: Magazin erwachsenenbildung.at (2020) 40, 10 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-206846
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