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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel
Eine Bildungshütte vor dem Bildungshaus. Einblicke aus einer selbstgebastelten Berufspraxis zum gemeinsamen Tagträumen im mobilen Tiny House
ParalleltitelAdult education as collective daydreaming in and around a mobile 'tiny house'. Insights from a self-made community intervention for temporal experimentation
Autor ORCID
OriginalveröffentlichungMagazin erwachsenenbildung.at (2020) 41, 12 S. ZDB
Dokument  (5.783 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)Bildungshaus; Berufspraxis; Projekt; Utopie; Raum; Erwachsenenbildung; Erwachsenenbildungsstätte; Zeit; Entschleunigung; Tagtraum; Informelle Bildung; Biografiearbeit
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Erwachsenenbildung / Weiterbildung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Eine mobile Wanderschäfer-Hütte zieht durch die Lande und eröffnet einen Möglichkeitsraum fürs Erzählen, Tagträumen und Zukunft-Entwerfen. Ein spielerisches, künstlerisches Bildungsprojekt für Erwachsene ist der Wanderschäferwagen also, ein offener Ort zum Zusammenkommen und zum gemeinsamen „Ausstieg“ aus den sich immer stärker verdichtenden zeitlichen Strukturen des Alltags. Der Autor ist Initiator und Koordinator dieser „transnationalen Wanderbildung“ und reflektiert die Geschichte des Projekts unter dem Gesichtspunkt der „Zeit“. Was als langsames Kleinprojekt zur kollektiven Entschleunigung im öffentlichen Raum begonnen hatte, musste sich bald mit dem Versuch der Vereinnahmung durch die dominante Beschleunigungs-Logik im Bildungs- und Projektförderungsbereich auseinandersetzen, denn: Das offene Konzept der Bildungshütte ohne Output-orientierte Agenda oder minutiösen Ablaufplan steht im Widerspruch zur von Eile und Effizienz durchzogenen europäischen Bildungslandschaft. Gemeinsames Träumen als kollektive Bildungserfahrung läuft also Gefahr, zur öffentlichen Dienstleistung am Fließband zu verkommen und damit sein utopisch disruptives Element zu verlieren. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):A mobile shepherd‘s hut is traveling across the country and opening up a space for telling stories, daydreaming and imagining the future. The shepherd‘s wagon is a playful, artistic educational project for adults, a public space where people can come together and „drop out“ of the increasingly compressed time structures of everyday life. The author is the initiator and coordinator of this „transnational traveling education“ and reflects on the history of the project from a temporal perspective. What had begun as a small-scale project for collectively slowing down in public space soon had to deal with an attempt to be assimilated by the dominant logic of acceleration in the funding sector for social innovations: The public pedagogy of an educational hut without any output-oriented agenda or meticulous schedule wanders off beyond formal European educational targets, which are pervaded by narratives of immediacy and efficiency. Shared daydreaming as an educational experience runs the risk of being diluted into a service model on the assembly line, thereby losing its utopian disruptive element. (DIPF/Orig.)
Verlags-URLhttps://erwachsenenbildung.at/magazin/archiv_artikel.php?mid=15358&aid=15365
weitere Beiträge dieser ZeitschriftMagazin erwachsenenbildung.at Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am22.01.2021
QuellenangabeHanser, Christian H.: Eine Bildungshütte vor dem Bildungshaus. Einblicke aus einer selbstgebastelten Berufspraxis zum gemeinsamen Tagträumen im mobilen Tiny House - In: Magazin erwachsenenbildung.at (2020) 41, 12 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-213208 - DOI: 10.25656/01:21320
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