Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:  
Originaltitel
Von der Lehrerbedarfsprognose zum Seiteneinstieg. Bildungspolitische Anmerkungen zur gegenwärtigen Versorgungskrise
ParalleltitelFrom teacher demand forecasts to career changers. Comments on the current supply crisis from the perspective of education policy
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDie deutsche Schule 112 (2020) 4, S. 439-453 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Lehrerbedarf; Prognose; Seiteneinsteiger; Lehrermangel; Bildungspolitik; Schulpolitik; Steuerung; Bedarfsplanung; Lehrernachwuchs; Arbeitsmarkt; Unterrichtsausfall; Unterricht; Qualität; Lehrer; Kompetenz; Lehrerausbildung; Qualifizierung; Berufsbegleitende Ausbildung; Deutschland
TeildisziplinBerufs- und Wirtschaftspädagogik
Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0012-0731; 2699-5379
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der inzwischen in allen Bundesländern eingetretene Lehrermangel hat zu Sondermaßnahmen bei der Ausbildung von Lehrkräften geführt. Sie werden in diesem Beitrag genauer betrachtet, um nach Versäumnissen der Bildungspolitik zu fragen. Dabei zeigt sich, dass staatliche Lehrerbedarfsprognosen prinzipiell an ihre Grenzen stoßen, weil sie Veränderungen der Schülerzahlen und der Stellenbewerbungen nur unsicher vorhersagen können. Zugleich bestehen aber in der Realisierung dieser Prognosen durch die Bildungsverwaltung Mängel, die die Probleme verschärfen. Eine Analyse des Seiteneinstiegs-Programms zeigt, dass die Linderung des eingetretenen Unterrichtsausfalls zu Lasten der pädagogisch-didaktischen Qualität des Unterrichts geht, weil immer mehr Lehrkräfte ohne Ausbildung und ohne Erfahrung tätig werden. Abschließend wird ein Vorschlag präsentiert, wie man den Seiteneinstieg mit einer qualifizierten pädagogisch-didaktischen Ausbildung verbinden kann. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The lack of teachers that has become apparent in all Federal States has led to special procedures in teacher training. These procedures will be analysed more closely in this contribution to find failures in the education politics. It has become apparent that federal forecasts of required teachers reach their limits rather quickly, because they cannot accurately predict the number of future students or teacher applications. Moreover, the education administration has to deal with shortcomings in the actualisation of thepredictions which exacerbate the problems. An analysis of the career-changer program shows that the avoidance of missed lessons comes at the price of a lack of pedagogical and didactic quality in teaching, as more and more teachers are hired without previous experience or training. Finally, a preposition is made on how a career-changer program could be connected to a qualified pedagogical-didactic training. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie deutsche Schule Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am09.04.2021
Empfohlene ZitierungTillmann, Klaus-Jürgen: Von der Lehrerbedarfsprognose zum Seiteneinstieg. Bildungspolitische Anmerkungen zur gegenwärtigen Versorgungskrise - In: Die deutsche Schule 112 (2020) 4, S. 439-453 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-219561 - DOI: 10.31244/dds.2020.04.07
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)