Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:
Originaltitel
Inklusion und Chancen(un)gleichheit. Eine Betrachtung anhand gerichtlicher Entscheidungen
ParalleltitelInclusion and (un-)equal opportunities. An analysis based on case law
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDie deutsche Schule 113 (2021) 4, S. 433-441 ZDB
Dokument  (172 KB)
Lizenz des Dokumentes Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch)Bildung; Bildungschance; Chancengleichheit; Ungleichheit; Inklusion; Bildungsrecht; Rechtsprechung; Behinderung; Menschenrechte; Deutschland
TeildisziplinSonderpädagogik
Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0012-0731; 2699-5379
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
BemerkungLink zum Online-Anhang "Verwendete Normen zum Themenschwerpunkt: Chancenungleichheit aus bildungsrechtlicher Perspektive. Inklusion, Übergänge und Homeschooling im Fokus": https://www.waxmann.com/artikelART104608
Abstract (Deutsch):Der Beitrag stellt dar, inwieweit die Umsetzung der Inklusion durch die Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit gefördert worden ist. Die Rahmenbedingungen sind bereits vor der Verabschiedung der UN-BRK maßgeblich durch die Entscheidung des BVerfG vom 18.10.1997 bestimmt worden. Die sich darauf berufenden Entscheidungen der Verwaltungsgerichte lassen nicht erwarten, dass eine inklusive Beschulung in jedem Fall gerichtlich durchgesetzt und die nach der Beschlussfassung der BRK in der Öffentlichkeit geweckten Erwartungen kurzfristig realisiert werden können. Insbesondere die Bezugnahme auf den Haushaltsvorbehalt (Art. 4 Abs. 2 BRK) wird eine schnelle Umsetzung eher erschweren. Die gerichtlichen Verfahren sichern zwar die rechtsstaatlich gebotene Chancengleichheit auf der Verfahrensebene. Die materielle Chancengleichheit bemisst sich aber individuell nach den Vorgaben des Art. 3 GG. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The article shows the extent to which the implementation of inclusion in Germany has been promoted by the case law of German administrative courts from the point of view of equal opportunities. The framework conditions were already set by the decision of the Federal Constitutional Court (October 18, 1997) in advance. The decisions of the administrative courts based on this do not suggest that inclusive schooling will always be enforced in court and that the expectations aroused in the public after the resolution of the CRPD can be realized in the short term. In particular, the budget reservation (Art. 4 Para. 2 CRPD) will impede a quick implementation. The judicial procedures ensure the equality of opportunities only at the procedural level. The individual equality of opportunities is measured individually according to the requirements of Art. 3 German Constitution. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie deutsche Schule Jahr: 2021
zusätzliche URLsDOI: 10.31244/dds.2021.04.06
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am26.01.2022
QuellenangabeBott, Wolfgang: Inklusion und Chancen(un)gleichheit. Eine Betrachtung anhand gerichtlicher Entscheidungen - In: Die deutsche Schule 113 (2021) 4, S. 433-441 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-238841 - DOI: 10.25656/01:23884
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)