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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
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Originaltitel
"Die Songs der Schüler*innen" und "die Songs der Lehrer*innen". Die Herstellung kultureller Differenzen im Musikunterricht
Paralleltitel"Students' songs" and "teachers' songs". Cultural differences in music lessons
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungMusikpädagogik im Spannungsfeld von Reflexion und Intervention. Münster ; New York : Waxmann 2021, S. 233-249. - (Musikpädagogische Forschung; 41)
Dokument (929 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Musikpädagogik; Musikunterricht; Kultureller Unterschied; Lehrer; Schüler; Singen; Musizieren; Kulturvielfalt; Ethnografie; Teilnehmende Beobachtung
TeildisziplinFachdidaktik/musisch-künstlerische Fächer
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-8309-4272-6; 978-3-8309-9272-1
ISSN0937-3993
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Dieser Text speist sich aus einer ethnografisch informierten Forschung. Aus der Perspektive der Hegemonietheorie von Laclau und Mouffe wird gezeigt, wie im schulischen Musikunterricht ein kulturell spezifisches Singen als Norm konstruiert wird, mit welchem gewisse Werte, wie beispielsweise die Intonation und der Ambitus, verbunden und von welchem andere Werte, wie beispielsweise der Flow oder die Phrasierung, verdrängt werden. Überdies wird in der Logik der Kultur des Musikunterrichts „der Song“ als das einzig kulturspezifische Moment konstruiert, wodurch aber die kulturelle Konstitution der erstgenannten Werte vertuscht wird. Diese eingenommene Perspektive ermöglicht es, Kulturen nicht länger als soziale Tatsache, sondern als Konstrukt der eignen Kultur zu sehen. Deshalb werden im Text auf dieser Grundlage auch Überlegungen für eine kultursensible Musikpädagogik formuliert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This paper derives from ethnographically informed research. From the perspective of Laclau and Mouffe’s theory of hegemony, it is shown how culturally specific singing is constructed as a norm in music classes to which certain values such as intonation and ambitus are linked and from which other values such as flow or phrasing are banned. Moreover, in the researched culture of music education, “the song” is constructed as the only culturally specific element, but this conceals the cultural constitution of the formerly mentioned values. This perspective makes it possible to understand cultures no longer as social facts but as constructs of one’s own culture. For this reason, the paper also makes suggestions for a culturally sensitive music education. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Musikpädagogik im Spannungsfeld von Reflexion und Intervention
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
BestellmöglichkeitKaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de
Eintrag erfolgte am30.03.2022
QuellenangabeBlanchard, Olivier: "Die Songs der Schüler*innen" und "die Songs der Lehrer*innen". Die Herstellung kultureller Differenzen im Musikunterricht - In: Musikpädagogik im Spannungsfeld von Reflexion und Intervention. Münster ; New York : Waxmann 2021, S. 233-249. - (Musikpädagogische Forschung; 41) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-243414 - DOI: 10.25656/01:24341
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