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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347551
DOI: 10.25656/01:34755; 10.35468/6202-11
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347551
DOI: 10.25656/01:34755; 10.35468/6202-11
| Titel |
Zufriedenheit am Ende der mittleren Lebensphase. Zur Bedeutung von Stabilität und Instabilität in Partnerschafts- und Erwerbsverläufen |
|---|---|
| Autoren |
Lauterbach, Wolfgang |
| Originalveröffentlichung | Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 298-327 |
| Dokument | Volltext (3.502 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Zufriedenheit; Mittleres Lebensalter; Stabilität; Partnerschaft; Erwerbsverlauf; Erwachsener; Berufslaufbahn; Biografie; Empirische Untersuchung; Analyse; Deutschland |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Sozialpädagogik |
| Dokumentart | Aufsatz (Sammelwerk) |
| ISBN | 978-3-7815-6202-8; 978-3-7815-2740-9; 9783781562028; 9783781527409 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Stabilität in Partnerschaft und Erwerbsarbeit im mittleren Erwachsenenalter gilt für viele Menschen als zentrales Lebensprinzip, um Zufriedenheit zu erleben. Sie schafft Sicherheit und Verlässlichkeit und somit günstige Bedingungen für den Karriereaufbau sowie die Partnerschafts- und Familienetablierung. In diesem Beitrag wird untersucht, wie stabile versus instabile Partnerschafts- und Erwerbsverläufe die Lebenszufriedenheit mit 45 Jahren beeinflussen und ob sich die Effekte der beiden Lebensbereiche kumulieren oder kompensieren. Die Analysen basieren auf der LifE-Studie (1979–2012), die durch Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Fend initiiert wurde und bis heute fortgeführt wird. Auf Grundlage monatlich erhobener Verlaufsdaten über die Lebensphase von 16 bis 45 Jahren (N=1105) wird die soziale und berufliche Lebensdomäne jeweils in drei Kategorien (Partnerschaftsverläufe: stabil, instabil, überwiegend partnerlos; Berufsverläufe: stabil, instabil, überwiegend Carework) klassifiziert. Danach wird der Einfluss dieser Kategorien (auch in ihrer Kombination) auf die allgemeine Lebenszufriedenheit im Alter von 45 Jahren, die als eine Dimension subjektiven Wohlbefindens operationalisiert wird, untersucht. Es zeigt sich, dass Stabilität konsistent mit höherer Lebenszufriedenheit einhergeht: Frauen und Männer mit zugleich stabilen Partnerschafts- und Erwerbsbiografien berichten die höchsten Zufriedenheitswerte (Kumulationshypothese). Die niedrigsten Werte zeigen dauerhaft Partnerlose mit instabilen Erwerbsverläufen. Zudem zeigt sich ein kompensatorischer Effekt: ein stabiler Erwerbsverlauf kann eine instabile Partnerschaft ausgleichen; umgekehrt mildert Partnerschaftsstabilität die Folgen instabiler Erwerbsverläufe in geringerem Ausmaß. Auffällig ist eine kleine, fast ausschließlich weibliche Gruppe mit überwiegender Carework, die bei gleichzeitiger Partnerschaftsstabilität mittlere Zufriedenheitswerte erreicht. Erwerbsstabilität erweist sich als insgesamt einflussreicher als Partnerschaftsstabilität. Lebenszufriedenheit in der Lebensmitte ist demnach ein Produkt biografischer Ordnung. Verlässliche Erwerbsverläufe, Vereinbarkeit und partnerschaftliche Sicherheit dürfte das Wohlbefinden nachhaltig verbessern. (DIPF/Orig.) |
| Beitrag in: | Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Bestellmöglichkeit | Kaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de |
| Eintrag erfolgte am | 27.01.2026 |
| Quellenangabe | Lauterbach, Wolfgang; Jung, Jana; Turgetto, Johanna: Zufriedenheit am Ende der mittleren Lebensphase. Zur Bedeutung von Stabilität und Instabilität in Partnerschafts- und Erwerbsverläufen - In: Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 298-327 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347551 - DOI: 10.25656/01:34755; 10.35468/6202-11 |