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Originaltitel
Intersektionale Perspektiven auf Alter(n) und Geschlecht in der Sozialen Arbeit
ParalleltitelIntersectional perspectives on age(ing) and gender in social work
Autoren
OriginalveröffentlichungSoziale Passagen 17 (2025) 2, S. 479-493 ZDB
Dokument  (358 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1867-0180; 1867-0199; 18670180; 18670199
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Beitrag geht es um die Frage, welche Rolle Alter im Zusammenspiel mit anderen Differenzkategorien wie Gender oder sozialer Klasse spielt. Dafür stellen wir sowohl theoretische als auch empirische Überlegungen zur intersektionalen Verflechtung von ‚Alter‘ mit anderen Differenzkategorien an. Wir fokussieren auf konzeptionelle Grundlagen von un/doing difference und un/doing age und plädieren dafür, Praktiken der Humandifferenzierung nicht nur als intersektional verflochten, sondern auch als situativ, situiert und relational zu begreifen. Dadurch ergeben sich Implikationen nicht nur für neue Formen der wissenschaftlichen, sondern auch der handlungspraktischen Reflexivität Sozialer Arbeit. Diese beleuchten wir anhand empirischer Beispiele aus einer sozialpädagogisch begleiteten Wohnform für junge Erwachsene. Abschließend stellen wir mit dem Forschungsprogramm „Linking Ages“ eine Möglichkeit vor, implizite Altersnormierungen und -stereotypisierungen sichtbar zu machen, zu hinterfragen und damit Altersdiskriminierung in jedem Lebensalter entgegenzuwirken. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In this article we reflect on the question, what role age plays in its intersection with other categories of difference such as gender or social class. The article examines this question and presents both theoretical and empirical considerations on the intersectional interweaving of ‘age’ with other categories of difference. We focus on the conceptual foundations of un/doing difference and un/doing age and argue for understanding practices of human differentiation not only as intersectionally intertwined, but also as situational, situated, and relational. This has implications not only for new scientific forms but also practical reflexivity in social work. We will examine these using empirical examples from a form of housing for young adults supported by social work. Finally, with the “Linking Ages” research program, we present a way to make implicit age norms and stereotypes visible, question them and thus counteract age discrimination at every age. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen
Eintrag erfolgte am26.06.2026
QuellenangabeFeldmann, Milena; Wazinski, Karla; Wanka, Anna: Intersektionale Perspektiven auf Alter(n) und Geschlecht in der Sozialen Arbeit - In: Soziale Passagen 17 (2025) 2, S. 479-493 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355796 - DOI: 10.25656/01:35579; 10.1007/s12592-025-00545-8
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