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Originaltitel
Identitätspolitik und Soziale Arbeit in einer postmigrantischen Gesellschaft. Möglichkeiten und Grenzen eines aktuellen Verhältnisses
ParalleltitelIdentity politics and social work in a postmigrant society. Potentials and limits of a current relationship
Autor
OriginalveröffentlichungSoziale Passagen 17 (2025) 2, S. 633-648 ZDB
Dokument  (360 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1867-0180; 1867-0199; 18670180; 18670199
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Soziale Arbeit unterstützt Menschen individuell, um Ungleichheitsverhältnisse auszugleichen und arbeitet ebenfalls auf einer strukturellen Ebene gegen Ungleichheitsverhältnisse. Diese Anliegen sind identisch mit den Anliegen vieler sozialer, identitätspolitisch agierender Bewegungen – etwa jenen in einer postmigrantischen Gesellschaft – die gegen Rassismus und für gleichberechtigte Teilhabe kämpfen. Trotz dieser offensichtlichen Verbindungslinien zwischen Identitätspolitik und Sozialer Arbeit, fehlt bislang eine einschlägige Auseinandersetzung der Sozialen Arbeit mit dem Begriff und Konzept der Identitätspolitik. Der Beitrag versucht diese Lücke zu füllen und diskutiert die ursprüngliche anti-essenzialistische Idee der Identitätspolitik unter Berücksichtigung zentraler Kritiken. Schließlich wird dafür argumentiert, ein emanzipatorisches und reflexives Verständnis von Identitätspolitik für die Soziale Arbeit produktiv zu machen. Ein fundiertes Verständnis von Identitätspolitik kann in der Praxis hilfreich sein und dient nicht zuletzt dem Schutz vor der verbreiteten, vor allem polemisch vorgetragenen anti-identitätspolitischen Agitation. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Social work supports people individually in order to counterbalance inequality and also works against inequality on a structural level. These concerns are identical to those of many social movements active in identity politics — such as those in a postmigrant society — that fight against racism and for equitable participation. Despite these obvious links between identity politics and social work, there has been so far no relevant discussion of the term and concept of identity politics in social work. This article attempts to fill this gap and discusses the original anti-essentialist idea of identity politics, taking into account key critiques. Finally, it argues that an emancipatory and reflexive understanding of identity politics should be made productive for social work. A well-founded understanding of identity politics can be helpful in practice and serves, not least, to protect against the widespread, mainly polemical anti-identity politics agitation. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am26.06.2026
QuellenangabeGoebel, Simon: Identitätspolitik und Soziale Arbeit in einer postmigrantischen Gesellschaft. Möglichkeiten und Grenzen eines aktuellen Verhältnisses - In: Soziale Passagen 17 (2025) 2, S. 633-648 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355954 - DOI: 10.25656/01:35595; 10.1007/s12592-025-00565-4
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