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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-357057
DOI: 10.25656/01:35705; 10.1007/s40955-025-00326-z
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-357057
DOI: 10.25656/01:35705; 10.1007/s40955-025-00326-z
| Originaltitel |
"Ja ich komm langsam wieder dahin wo ich war mit achtzehn". Zur Bedeutung von Weiterbildung bei Berufsgruppenwechseln im Alter 50+ |
|---|---|
| Paralleltitel | "Yes, i am gradually returning to where I was at eighteen". The relevance of continuing education in occupational transitions beyond the age of 50 |
| Autor |
Rundel, Stefan |
| Originalveröffentlichung | Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 48 (2025) 3, S. 431-449 |
| Dokument | Volltext (381 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Moderne; Beruf; Berufliche Mobilität; Berufliche Qualifikation; Berufswechsel; Weiterbildung; Erwachsener; Dokumentarische Methode |
| Teildisziplin | Berufs- und Wirtschaftspädagogik Erwachsenenbildung / Weiterbildung |
| Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
| ISSN | 2627-7735; 2364-0022; 26277735; 23640022 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Mobilität ist in der Moderne zur positiv besetzten Leitfigur geworden. Dies betrifft nicht nur Wohn- und Lebensformen, sondern auch berufliche Mobilität wie Berufsgruppenwechsel beispielsweise von der Erzieherin zur Buchhändlerin oder vom Jurist zum Koch. Während diese in berufssoziologischen Studien als Indikatoren für die These vom Ende des Berufes und zunehmender Flexibilisierung zur Jahrtausendwende herangezogen werden, stellt sich aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Frage nach deren Herstellung und Bewältigung, Identifizierungspraktiken mit den Berufsgruppen sowie nach der Bedeutung von Weiterbildung. In einem rekonstruktiven Forschungsprojekt wurden Personen im Alter 50+, die ihre Berufsgruppe wechselten, mithilfe biographisch-narrativer Interviews befragt und Bilder zum Beruf erhoben. Beide Materialsorten wurden mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet und sowohl eine Berufs- als auch eine Weiterbildungstypik rekonstruiert. In diesem Beitrag werden die drei Typen Qualifikation, Neues und Wissen der Weiterbildungstypik vorgestellt und in Bezug auf erziehungswissenschaftliche Konzepte der Erwerbsorientierung und Beruflichkeit und der Regulative der (Nicht-)Beteiligung an Weiterbildung diskutiert. Dabei zeigt sich, dass Berufsgruppenwechsel gerade nicht mit einem Ende des Berufes einhergehen, sondern eine hohe Identifikation mit dem Beruf festzustellen ist und Weiterbildung damit selbstverständlich in Anspruch genommen wird. Sie folgt dem Berufsgruppenwechsel, weshalb gerade der Beruf als Regulativ der Weiterbildungsbeteiligung relevant wird. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | Mobility has become a positively connoted guiding principle in modernity. This applies not only to residential and lifestyle choices, but also to professional mobility, such as occupational shifts—from, for instance, early childhood educators to booksellers, or from lawyers to chefs. While such transitions are interpreted in sociological studies of professions as indicators of the alleged decline of traditional professions and the rise of increasing flexibility at the turn of the millennium, educational research focuses on how these transitions are produced and managed, the practices of identification with new occupational groups, and the role of continuing education. In a reconstructive research project, individuals aged 50+ who had changed occupational groups were interviewed using biographical-narrative methods, and occupational imagery was collected. Both types of data were analysed using the documentary method, leading to the reconstruction of typologies concerning both profession and continuing education. This contribution presents three types from the continuing education typology—Qualification, Novelty, and Knowledge—and discusses them in relation to educational concepts of employment orientation, professional identity, and the regulatory mechanisms influencing (non-)participation in continuing education. The findings indicate that occupational changes do not signify the dissolution of professional identity; rather, a strong identification with the new profession emerges, with continuing education being naturally utilized. It follows the occupational change, positioning the profession itself as a key regulator of participation in continuing education. (DIPF/Orig.) |
| weitere Beiträge dieser Zeitschrift | Zeitschrift für Weiterbildungsforschung Jahr: 2025 |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 30.07.2026 |
| Quellenangabe | Rundel, Stefan: "Ja ich komm langsam wieder dahin wo ich war mit achtzehn". Zur Bedeutung von Weiterbildung bei Berufsgruppenwechseln im Alter 50+ - In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 48 (2025) 3, S. 431-449 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-357057 - DOI: 10.25656/01:35705; 10.1007/s40955-025-00326-z |