Detailanzeige
| Originaltitel |
Zugänge zum Lebenslangen Lernen. Ambivalenzen einer gesellschaftlichen Leitidee |
|---|---|
| Paralleltitel | Approaches to lifelong learning. Ambivalence surrounding a guiding principle of society |
| Autor |
Kraus, Katrin |
| Originalveröffentlichung | Magazin erwachsenenbildung.at 19 (2026) 57, S. 18-28 |
| Dokument | Volltext (379 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
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| Schlagwörter (Deutsch) | Erwachsenenbildung; Lebenslanges Lernen; Informelles Lernen; Internationale Bildungspolitik; Soziale Ungleichheit; Transformation |
| Teildisziplin | Erwachsenenbildung / Weiterbildung |
| Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
| ISSN | 1993-6818; 2076-2879; 19936818; 20762879 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Lebenslanges Lernen hat sich als gesellschaftliche Leitidee etabliert, doch das wissenschaftliche Verhältnis dazu bleibt ambivalent. Die Autorin analysiert die mit dem Lebenslangen Lernen einhergehenden Ambivalenzen im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Sie beleuchtet, wie internationale Organisationen (z.B. die EU oder die UNESCO) Bildungsprogramme prägen, und betont deren widerstreitende Interessen zwischen demokratischer Entfaltung und ökonomischer Verwertung. Übergänge im Lebenslauf stellen zentrale Lernanlässe dar und die Zugänge zum Lernen spiegeln soziale Ungleichheiten. Mit dem Lebenslangen Lernen sind unauflösbare Widersprüche verbunden: Der Eröffnung von Gestaltungsmöglichkeiten stehen steigender Anpassungsdruck, Individualisierung von Verantwortung und die Verstetigung sozialer Ungleichheit gegenüber. Die Autorin plädiert für eine wissenschaftlich differenzierte Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Phänomen. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | Lifelong learning has become an established societal guiding principle, yet the academic relationship to it remains ambivalent. The author analyses the ambivalences associated with lifelong learning in the context of social change. She examines how international organisations such as the EU and UNESCO shape educational programmes, highlighting their conflicting interests between democratic development and economic utility. Life course transitions serve as key learning occasions that also reflect social inequalities. Lifelong learning involves irresolvable contradictions: expanded opportunities for self-determination are counterbalanced by increasing pressure to adapt, the individualisation of responsibility, and the perpetuation of social inequality. The author advocates for a scientifically differentiated engagement with this multifaceted phenomenon. (DIPF/Orig.) |
| weitere Beiträge dieser Zeitschrift | Magazin erwachsenenbildung.at Jahr: 2026 |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 22.07.2026 |
| Quellenangabe | Kraus, Katrin: Zugänge zum Lebenslangen Lernen. Ambivalenzen einer gesellschaftlichen Leitidee - In: Magazin erwachsenenbildung.at 19 (2026) 57, S. 18-28 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-358621 - DOI: 10.25656/01:35862 |