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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347494
DOI: 10.25656/01:34749; 10.35468/6202-05
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347494
DOI: 10.25656/01:34749; 10.35468/6202-05
| Titel |
Leadership und Lernen als Wendepunkte transformativer Systementwicklung |
|---|---|
| Autor |
Schratz, Michael |
| Originalveröffentlichung | Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 132-157 |
| Dokument | Volltext (1.407 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Systementwicklung; Transformation; Bildungssystem; Schulsystem; Führung; Lernen; Schulleitung; Fend, Helmut |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Schulpädagogik |
| Dokumentart | Aufsatz (Sammelwerk) |
| ISBN | 978-3-7815-6202-8; 978-3-7815-2740-9; 9783781562028; 9783781527409 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Soll das Schulsystem im Sinne von Helmut Fend als institutioneller Akteur für Menschenbildung wirken, erfordert Schulqualität das Zusammenspiel systemischer Erfordernisse auf allen Systemebenen. Zur wirksamen Erfüllung der nationalen Bildungs- und Erziehungsziele spielt die Schule als gesellschaftlicher Mediator zwischen Vergangenheit und Zukunft eine entscheidende Rolle, zumal sie sich an die dynamischen gesellschaftlichen Veränderungen anpassen muss. Aufgrund der krisenbedingten disruptiven Entwicklungen der letzten Jahre gewinnt das Thema Wellbeing auf individueller und gesellschaftlicher Ebene im schulischen Geschehen an Bedeutung, zumal sich bei Kindern und Jugendlichen verstärkt psychosoziale Beeinträchtigungen zeigen. Zwischen Makro- und Mikroebene des Bildungssystems nimmt Schulleitung hier als institutionelle Akteurin in ihrer Führungsverantwortung am Schulstandort eine Schlüsselfunktion ein, wenn es um das Verständnis und die Gestaltung von Menschenbildung geht. Im spannungsgeladenen Interaktionsgeschehen zwischen Reproduktion und Innovation erfordert transformationale Führung von Schulleitung das Ausbalancieren sachgerechter Umsetzung von Vorgaben (Effizienzziel) und der Sorge um menschliche Belange (Humanziel). Schulleitung muss somit nicht nur die Erfolgserwartungen des politischen (Makro-)Systems nach Effizienz erfüllen, sondern auch eine Humanverantwortung für das Wohlergehen der Schulgemeinschaft und der künftigen Gesellschaft übernehmen. Dazu ist ein Paradigmenwechsel erforderlich, der einer lernseitigen Orientierung verpflichtet ist und auf allen Systemebenen die Fähigkeit fördert, kreative Lösungen für ein resilientes Bildungswesen zu entwickeln und umzusetzen. (DIPF/Orig.) |
| Beitrag in: | Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Bestellmöglichkeit | Kaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de |
| Eintrag erfolgte am | 27.01.2026 |
| Quellenangabe | Schratz, Michael: Leadership und Lernen als Wendepunkte transformativer Systementwicklung - In: Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 132-157 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347494 - DOI: 10.25656/01:34749; 10.35468/6202-05 |