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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347517
DOI: 10.25656/01:34751; 10.35468/6202-07
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347517
DOI: 10.25656/01:34751; 10.35468/6202-07
| Titel |
Bildungsgeschichte Südtirols 1918-1943. Ein um Verstehen bemühter Abriss mit Blick auf heroische und stereotype Narrative |
|---|---|
| Autor |
Augschöll Blasbichler, Annemarie |
| Originalveröffentlichung | Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 182-209 |
| Dokument | Volltext (2.258 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Schulsystem; Bildungsgeschichte; Schulgeschichte; Faschismus; Bildungstheorie; Schulpolitik; Schule; Fend, Helmut; 20. Jahrhundert; Südtirol |
| Teildisziplin | Historische Bildungsforschung Schulpädagogik |
| Dokumentart | Aufsatz (Sammelwerk) |
| ISBN | 978-3-7815-6202-8; 978-3-7815-2740-9; 9783781562028; 9783781527409 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Der vorliegende Beitrag setzt sich aus bildungshistorischer Perspektive und auf der Basis eines verstehensorientierten Ansatzes mit einem zentralen, bis in die Gegenwart wirkenden Abschnitt der Südtiroler Schul- und Bildungsgeschichte auseinander: jener Phase, in der Bildung unter den Bedingungen faschistischer Herrschaft systematisch politisch instrumentalisiert wurde und sich als tiefgreifende Erfahrungen kultureller Entwurzelung, sprachlicher Marginalisierung und institutioneller Gewalt in der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung der nach dem Ersten Weltkrieg von Italien annektierten Provinz sedimentierte. Die Untersuchung folgt dem bildungstheoretischen Ansatz Helmut Fends, der Bildungssysteme als historisch gewachsene, von Akteuren gestaltete gesellschaftliche Ordnungen begreift, deren gegenwärtige Gestalt sich nur im Lichte ihrer Entstehungsbedingungen erschließen lässt. Auf dieser Grundlage wird die faschistische Schulpolitik als von Akteuren getragener, mehrstufiger Prozess von normativen Vorgaben auf der Makroebene über deren Rekontextualisierung bis hin zu den lokalen Institutionen der Mikroebene und den individuellen Aneignungs- und Verarbeitungsformen der Adressaten gefasst. Ziel des Beitrags ist es, die faschistische Schulpolitik zugleich als Instrument hegemonialer Herrschaftsausübung wie auch als Erfahrungsraum individueller und kollektiver Bildungsprozesse zu rekonstruieren und deren Nachwirkungen in aktuellen Erinnerungskulturen sichtbar zu machen. (DIPF/Orig.) |
| Beitrag in: | Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
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| Eintrag erfolgte am | 27.01.2026 |
| Quellenangabe | Augschöll Blasbichler, Annemarie: Bildungsgeschichte Südtirols 1918-1943. Ein um Verstehen bemühter Abriss mit Blick auf heroische und stereotype Narrative - In: Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 182-209 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347517 - DOI: 10.25656/01:34751; 10.35468/6202-07 |