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Titel
Verrückte Schulwelten und schulische Sozialisation im Blick von Kunst, Bildungsforschung und Fantasie
Autor
OriginalveröffentlichungKraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 210-235
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-6202-8; 978-3-7815-2740-9; 9783781562028; 9783781527409
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Nach einer kurzen Begründung für die Beteiligung an der Festschrift soll der etwas ungewöhnliche Weg des Beitrags aufgezeigt werden: Begonnen werden soll mit einem "Bildergespräch" zu der Installation "Der Mond, das Kind, der anarchistische Fluß" der Künstlerin Rebecca Horn, die auf der documenta IX im Jahr 1992 zu sehen war. Die darin von allen Rezipient:innen wahrgenommene Schulkritik wird im Hauptteil reflektiert in den Schriften von Helmut Fend, die sich mit der Institution Schule sowie deren Sozialisationseffekten befassten und engagiert für Veränderungen eintraten. Biografisch war dafür besonders förderlich, dass Fend 1968 Mitarbeiter im Zentrum für Bildungsforschung der neugegründeten Universität Konstanz wurde, in der u. a. mit Hansgert Peisert und Ralf Dahrendorf Protagonisten der in den 1970er Jahren erfolgenden Bildungsreformen arbeiteten. Die Gründung von Gesamtschulen gehörte zu den wichtigen Maßnahmen. Fend beteiligte sich an der empirischen Erforschung von Sozialisationseffekten der Schule, insbesondere auch am Vergleich verschiedener Schulsysteme. Da diese keineswegs so eindeutig ausfielen wie bildungspolitisch erhofft, erweiterte Fend sowohl die Forschungsperspektive auf längsschnittlich erforschte Entwicklungen im Schulalter wie auf aktualisierte theoretische Ansätze zum Verständnis von Schule. Die Zielperspektive sah Fend in der "überragenden Aufgabe ... der Enkulturation, der Hilfe der Schule für die heranwachsende Generation, Teil dieser Welt zu werden" (Fend, 2024, S. 26). Der Versuch der Autorin, in neueren Kunstwerken eine Auseinandersetzung mit solch gelungenen schulischen Entwicklungen zu finden, schlug fehl. Die letzte documenta 15 (2022) jedoch verstand sich zugleich als "Schule", organisierte den zentralen Ort der documenta, das Fridericianum, als eine "fridscul". Welche Elemente dafür relevant waren, soll dann unter Bezugnahme auf Helmut Fends "Fantasien" gezeigt werden. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend
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Eintrag erfolgte am27.01.2026
QuellenangabeFaulstich-Wieland, Hannelore: Verrückte Schulwelten und schulische Sozialisation im Blick von Kunst, Bildungsforschung und Fantasie - In: Kraler, Christian [Hrsg.]; Schreiner, Claudia [Hrsg.]; Berger, Fred [Hrsg.]: Bildung und Sozialisation. Weiterführende Perspektiven auf das Werk von Helmut Fend. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2025, S. 210-235 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-347528 - DOI: 10.25656/01:34752; 10.35468/6202-08
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