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Titel
Die Grundschulpädagogik zwischen disziplinärer Eigenständigkeit und interdisziplinärer Bezugsnotwendigkeit am Beispiel der LRS-Förderdiagnostik
Autoren
OriginalveröffentlichungPeschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 133-142. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29)
Dokument  (571 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-6213-4; 978-3-7815-2751-5; 9783781562134; 9783781527515
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag beleuchtet im Kontext des Tagungsthemas 'Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule' am Beispiel der Lese-Rechtschreib-(LRS) Förderdiagnostik das Spannungsfeld der Grundschulpädagogik zwischen disziplinärer Eigenständigkeit und interdisziplinärer Bezugsnotwendigkeit sowie die Folgen für die professionelle grundschulpädagogische Praxis. Ausgehend von einem historischen Rückblick sowie einer inhaltsanalytischen Untersuchung der aktuell in den 16 Bundesländern gültigen Schulgesetze wird den Fragen nachgegangen, wie in der Grundschulpädagogik und ihrer Praxis im Bereich der LRS-Förderdiagnostik (1) theoretische Konstrukte aus benachbarten Disziplinen zur Einordnung von Normabweichungen und Störungen herangezogen und (2) die Aufgabenfelder der Diagnose und Förderung zunehmend von Nachbarprofessionen übernommen oder besetzt werden. Im Fokus stehen dabei die Folgen der disziplinären und professionellen Übernahme theoretischer Anleihen sowie Aufgabenbereiche und der damit verbundene potenzielle Kompetenz- und Zuständigkeitsverlust für Grundschullehrpersonen in der schulischen Praxis, v. a. in der multiprofessionellen Zusammenarbeit. Hieran anknüpfend werden ausblickend Überlegungen angestellt, das Spannungsfeld der theoretischen Anleihen zu überwinden, indem sie nicht nur als Bezugsnotwendigkeit, sondern als disziplinär und professionell gemeinsame Referenz anerkannt und genutzt werden. Dadurch möchte der Beitrag der Grundschulpädagogik einen Impuls geben, sich einmal mehr in ihrer eigenen theoretischen Arbeit und im Rahmen ihres Professionalisierungsauftrags auf die Identität der Grundschule als Schule für alle Kinder zu fokussieren. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung
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Eintrag erfolgte am24.02.2026
QuellenangabeSauer, Lisa; Pfrang, Agnes: Die Grundschulpädagogik zwischen disziplinärer Eigenständigkeit und interdisziplinärer Bezugsnotwendigkeit am Beispiel der LRS-Förderdiagnostik - In: Peschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 133-142. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349036 - DOI: 10.25656/01:34903; 10.35468/6213-09
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