Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:  
Originaltitel
Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung
ParalleltitelExperiences of disregard due to one-sided addressing of students as cognitive achievers. Implications for a recognition-sensitive teacher training
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDie deutsche Schule 110 (2018) 4, S. 341-353 ZDB
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Schüler; Schülerleistung; Leistung; Orientierung; Anerkennung; Theorie; Bildungstheorie; Bildung; Gerechtigkeit; Bildungsprozess; Erfahrung; Interview; Inklusion; Lehrerausbildung
TeildisziplinSchulpädagogik
Pädagogische Psychologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0012-0731
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Prominente Kritik an dem seit PISA die Bildungsgerechtigkeitsdebatte dominierenden Paradigma der Verteilungsgerechtigkeit verweist auf die mit diesem Paradigma einhergehende vornehmliche Adressierung von Schüler*innen als Leistungserbringer. Gleichzeitig weckt sie die Hoffnung, diese Schlagseite der Adressierung ausgehend von anderen gerechtigkeitstheoretischen Zugängen zur Debatte überwinden zu können. Dass die Fokussierung auf kognitive Leistungsfähigkeit und der damit einhergehende Anerkennungsmangel aber selbst anerkennungs- und bildungstheoretische Grundlagen durchziehen, zeigt dieser Artikel, ausgehend von einer Analyse der Theorie Krassimir Stojanovs, bevor anhand einer exemplarischen Rekonstruktion von Interviewdaten aufgezeigt wird, welche Leidenserfahrungen diese tief im gesellschaftlichen Denken verwurzelten Leistungsorientierungen und der damit verbundene Anerkennungsmangel bei Schüler*innen auslösen können. Ausgehend von den theoretischen und empirischen Befunden werden Konsequenzen für die Lehreraus- und -fortbildung gezogen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Prominent criticism of the paradigm of distributive justice, which has dominated the educational justice debate since PISA, points to the particular addressing of students as cognitive achievers, which comes along with this paradigm. At the same time, it raises the hope that this bias of addressing may be overcome by other justice-theoretical approaches. Based on an analysis of Krassimir Stojanov’s theory, this contribution shows however that the focusing on cognitive achievements and the related lack of recognition even pervade recognition-oriented and education-theoretical principles. Subsequently, an exemplary reconstruction of interview data illustrates which severe suffering can be caused on the part of students due to this achievement orientation, which is deeply rooted in the societal mindset, and by the related lack of recognition. Based on the theoretical and empirical findings, the author draws conclusions for teacher education and training. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie deutsche Schule Jahr: 2018
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am23.01.2020
Empfohlene Zitierungte Poel, Kathrin: Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung - In: Die deutsche Schule 110 (2018) 4, S. 341-353 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-184289 - DOI: 10.31244/dds.2018.04.05
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)