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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Titel
Auslandsaufenthalte im Lehramtsstudium - von Illusionen und realistischen Erwartungen
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungTertium comparationis 20 (2014) 1, S. 44-60 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Pädagogisches Handeln; Hypothese; Kulturkontakt; Erwartung; Handlungskompetenz; Lehramtsstudium; Lehrerausbildung; Interkulturelles Lernen; Internationalisierung; Mobilität; Professionalisierung; Forschungsstand; Literaturbericht; Studie; Wirkung; Deutschland; Großbritannien; USA
TeildisziplinHochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0947-9732
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Ein zentraler Bestandteil der Internationalisierung von Hochschulen und damit auch der Lehrerbildung stellt die Studierendenmobilität dar. [...] Mittels verschiedener Programme z.B. des DAAD oder der EU soll die Bereitschaft der Studierenden gefördert werden, einen Teil ihres Studiums an einer Hochschule im Ausland zu absolvieren. Mit Auslandsaufenthalten sind die Erwartungen verbunden, angehende Lehrkräfte auf den Umgang mit einer migrationsbedingten Heterogenität vorzubereiten und interkulturelle Lernprozesse zu initiieren. Denn im Rahmen von Auslandsaufenthalten sollen durch den Kontakt zu Menschen aus einer anderen Kultur Offenheit und Flexibilität, Toleranz und Empathiefähigkeit für andere Lebensweisen und eine Sensibilität für die Kontingenz eigener Normen und Wertvorstellungen gefördert werden. Die Ansprüche an Auslandsaufenthalte sind damit vielfältig und hoch. Ausgehend von diesen zahlreichen programmatischen Annahmen bezüglich der positiven Wirkungen von Auslandsaufenthalten soll im Rahmen dieses Beitrags der Frage nachgegangen werden, welche Erwartungen auf der Basis vorliegender Studien zu Auslandsaufenthalten mit Blick auf eine Professionalisierung von Lehrkräften realistisch sind und welche Schlussfolgerungen daraus für die Gestaltung von Auslandsaufenthalten im Rahmen des Lehramtsstudiums gezogen werden können. [...] Zunächst wird die sogenannte Kontakthypothese nach Allport (1971) diskutiert, die den Annahmen über die Wirkung von Auslandsaufenthalten zugrunde liegt. Vor dem Hintergrund (inter)nationaler Forschungsbefunde wird anschließend der Versuch unternommen, den aktuellen Forschungsstand zu Wirkungen von Auslandsaufenthalten in der Lehrerbildung an den Diskurs zu pädagogischen Kompetenzen von Lehrkräften anzubinden, um aufzuzeigen, inwiefern Auslandsaufenthalte von Lehramtsstudierenden zu einer Erweiterung der pädagogischen Handlungskompetenz beitragen können. Abschließend werden Schlussfolgerungen für den Umgang mit Auslandsaufenthalten in der Lehrerausbildung diskutiert. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The call for an internationalization of teacher education has increased in the last years. The reason for this requirement is i.a. the developing global labor market for which future teachers shall prepare their students. In the context of this article the opportunities and limitations of studies abroad for the professional development of trainee teachers will be discussed against the background of current empirical findings and theoretical perspectives. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftTertium comparationis Jahr: 2014
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am03.07.2020
Empfohlene ZitierungRotter, Carolin: Auslandsaufenthalte im Lehramtsstudium - von Illusionen und realistischen Erwartungen - In: Tertium comparationis 20 (2014) 1, S. 44-60 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-202972
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