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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel
The influence of regional school infrastructure and labor market conditions on the transition process to secondary schooling in Germany
ParalleltitelDer Einfluss regionaler Bildungsinfrastruktur und Arbeitsmarktbedingungen beim Übergangsprozess zu weiterführenden Schulen in Deutschland
Autoren GND-ID; GND-ID ORCID
OriginalveröffentlichungJournal for educational research online 12 (2020) 2, S. 36-66 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Bildungsprozess; Bildungsentscheidung; NEPS <National Educational Panel Study>; Bildungsforschung; Sekundarstufe I; Infrastruktur; Schulwahl; Weiterführende Schule; Übergang Primarstufe - Sekundarstufe I; Regionaler Unterschied; Ländlicher Raum; Einflussfaktor; Regionale Disparität; Regionale Infrastruktur; Gymnasium; Mehrebenenanalyse; Empirische Untersuchung; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1866-6671
SpracheEnglisch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Englisch):After the systematic disadvantage of educational opportunities for children from rural areas in comparison to children from urban areas was a central research topic in the 1960s and 1970s, the role of regional disparities for educational opportunities at the transition to secondary level of the education system in Germany is now only irregularly discussed. There is still a relative lack of educational infrastructure in rural areas and regional labor market structures have hardly been considered as possible further determinants of regional educational disparities. Moreover, in the few current studies, important individual factors such as competencies, grades, school recommendations and educational aspirations could not be taken into account or they refer to individual regions. This paper picks up the question and tries to overcome these restrictions via combining data from the National Educational Panel Study Starting Cohort 3 (NEPS SC3) and regional information at the individual level. Once enriched with information on regional infrastructure, this data set not only contains necessary information on educational decisions, but also on important control variables at the individual level as mentioned above. Using multiple imputation to deal with missing values, hierarchical logistic regressions allow for investigating the impact of regional infrastructure on the probability of attending a high school in the school year 2010/2011 in Germany. The results show that school infrastructures are still significant factors in school choice even when controlling for relevant individual factors. The analyses show that a higher proportion of high schools to all secondary schools in the county a student lives in increases the probability that a high school is chosen at the transition from elementary to secondary school. For regional labor market structures no eff ects are revealed in this study. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch):Nachdem die Bildungsbenachteiligung von Kinder aus ländlichen Gebieten im Vergleich zu Kindern aus städtischen in den 1960er und 1970er Jahren noch ein zentrales Forschungsthema war, wird die Rolle regionaler Disparitäten in Bezug auf Bildungschancen am Übergang zur Sekundarstufe des Bildungssystems in Deutschland zwischenzeitlich nur mehr unregelmäßig diskutiert. Dabei ist nach wie vor ein relativer Mangel an Bildungsinfrastruktur in ländlichen Gebieten zu verzeichnen. Zudem wurden regionale Arbeitsmarktstrukturen als mögliche weitere Determinanten von regionalen Bildungsdisparitäten bislang noch kaum in Betracht gezogen. Auch konnten in den wenigen, aktuellen Studien wichtige individuelle Faktoren wie Kompetenzen, Noten, Schulempfehlungen und Bildungsaspirationen nicht berücksichtigt werden oder sie beziehen sich auf einzelne Regionen. Daher greift das vorliegende Papier die Frage nach regionalen Bildungsdisparitäten erneut auf und versucht, diese Restriktionen mit Daten der Startkohorte 3 (NEPS SC3) des Nationalen Bildungspanels zu überwinden. Nach der Anreicherung mit Informationen über die regionale Infrastruktur enthält dieser Datensatz nicht nur notwendige Informationen über Bildungsentscheidungen, sondern auch über die oben erwähnten Kontrollvariablen auf der individuellen Ebene. Hierarchische logistische Regressionen ermöglichen unter Rückgriff auf Multiple Imputation zwecks Handhabung fehlender Werte die Untersuchung des Einflusses der regionalen Infrastruktur auf die Wahrscheinlichkeit im Schuljahr 2010/2011 in Deutschland ein Gymnasium zu besuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass regionale Schulinfrastrukturen weiterhin signifikante Faktoren bei der Schulwahl sind, selbst nach Kontrolle relevanter individueller Faktoren. Die Analysen zeigen, dass ein höherer Anteil der Gymnasien an allen weiterführenden Schulen des Kreises, in dem ein Schüler lebt, die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Gymnasium beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule gewählt wird. Für regionale Arbeitsmarktstrukturen können keine Effekte festgestellt werden. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftJournal for educational research online Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am04.11.2020
Empfohlene ZitierungSixt, Michaela; Aßmann, Christian: The influence of regional school infrastructure and labor market conditions on the transition process to secondary schooling in Germany - In: Journal for educational research online 12 (2020) 2, S. 36-66 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-209721
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