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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Titel
Blick(e) auf das schulische Schreiben. Erste Ergebnisse aus IMOSS
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungDidaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur 17 (2012) 32, S. 63-85 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Empirische Untersuchung; Sozialisation; Sekundarstufe I; Fachdidaktik; Deutschunterricht; Textproduktion; Schreiben; Forschungsprojekt; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Fachdidaktik/Sprache und Literatur
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1431-4355
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Artikel wird gefragt, welche Faktoren schulisches Schreiben in der Sekundarstufe I wie beeinflussen. Dazu wird ein kombiniertes soziologisches Genre- und pädagogisches Input-Output-Modell von Unterrichtswirksamkeit genutzt. Dieses wurde in dem Projekt IMOSS (Indikatorenmodell schulischen Schreibens) empirisch geprüft. Schüler wurden im Schreiben getestet und hinsichtlich ihrer Aufgabenwahl und deren Begründung befragt. Beide Aspekte werden auf die gezeigte Leistung bezogen. Die Multi-Facetten-IRT-Skalierung für Rater- und Aufgabenschwierigkeitskorrekturen ermöglicht eine aufgabenübergreifende Beurteilung. Anhand der Aussagen von Lehrkräften, Schülern sowie deren Eltern wurden Effekte der Sozialisationsinstanzen untersucht: Die Aufgabenwahl erfolgt je nach Kompetenz aus verschiedenen Motiven. Prädiktoren für die Textqualität sind auf Individualebene die Textlänge und eine positive Schreibeinstellung. Schulische Indikatoren sowie persönliche Einstellungen und Erfahrungen bilden ein kompaktes Einflussbündel, das die Schreibleistung differenzierter erklärt. Daraus ergeben sich Konsequenzen für einen fördernden, von den IMOSS-Teilnehmern bereits als innovativ erlebten Schreibunterricht. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The article deals with factors impacting writing at middle school. An analysis of text production was done by means of a combination of sociological genre model and a pedagogical input-output-model of lesson effectiveness. This new model was empirically reassessed in the project IMOSS (Indicator Model of School Writing). Pupils were tested in writing and asked about the reasons for their choice of task. Both aspects were related to the writing performance. The multi-facets-IRTscaling for standardized rater and task difficulty effects allows the marking of the pupil’s achievement. Teachers, pupils and their parents were asked about different aspects of writing. So effects of various socializations instances could be specified: Pupils’ choice of task depends on different motives linked to writing ability. On individual level predictors for text quality are the text length and a positive attitude towards writing. School indicators, personal attitudes and experiences are additional interacting factors allowing a more nuanced explanation of the writing performance. The findings result in new approaches to teaching of writing, which participants in the IMOSS-project experienced as innovative.
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDidaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur Jahr: 2012
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am08.01.2021
Empfohlene ZitierungNeumann, Astrid: Blick(e) auf das schulische Schreiben. Erste Ergebnisse aus IMOSS - In: Didaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur 17 (2012) 32, S. 63-85 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-212652
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