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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel
German-African cooperation in global health. The role of social sciences in higher education degree studies, training, and research projects
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 42 (2019) 2, S. 27-32 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Auswärtige Kulturpolitik; Curriculum; Projekt; Gesundheitspolitik; Gesundheitswesen; Entwicklungshilfe; Internationale Zusammenarbeit; Finanzierung; Globalisierung; Berufsausbildung; Studium; Sozialwissenschaften; Austausch; Deutsche Forschungsgemeinschaft; Bundesministerium; Personal; Afrika; Deutschland
TeildisziplinHochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-4688
SpracheEnglisch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Englisch):Global health has gained in importance in Germany in recent years and became visible quite recently both at German institutions of health education and research and on the political agenda of various ministries. What exactly is meant by global health remains vague. In particular, the inter- and transnational conditions and effects of health and disease outbreaks are seen as specific to global health, which requires an inter- and transdisciplinary perspective that includes social science aspects and methods. Africa has also moved into the focus of Germany's international cooperation policies in recent years. Due to the lack of medical personnel in Africa and also in Germany, the education and training of medical personnel in Africa plays an important role in German-African cooperation in the health sector. Cooperation in the training of health personnel can have primarily economic reasons, but may also follow other interests, such as aid, exchange and cultural diplomacy for the German and African side. While the training of medical personnel is primarily clinically oriented, at least in Germany there is a strong tendency towards less clinically oriented training and study programmes in the health sector. The inclusion of social sciences in the training of physicians and nurses in the curricula is also mandatory. However, the integration of the social sciences is only reflected to a limited extent in the institutional funding of German-African health projects, although it can be assumed that these aspects also play an important role in the training of health personnel in Africa. Greater integration of social sciences into German global health education and research could contribute to this also being incorporated into German-African cooperation. This way, social scientific global health research in Germany and Africa would help to analyse determinants of health at the meta-level so that they can be taken into account in national and international strategies and laws and may be implemented in health projects. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch):Global Health hat in den letzten Jahren in Deutschland an Bedeutung gewonnen und erscheint seit kurzem sowohl an Institutionen der Gesundheitsbildung und -forschung als auch auf der politischen Agenda unterschiedlicher Ministerien. Was genau unter Global Health verstanden wird, bleibt allerdings bisher recht vage. Jedoch werden inter-und transnationale Bedingungen und Auswirkungen von Gesundheit und Krankheitsausbrüchen als Spezifikum von Global Health betont, was eine inter- und transdisziplinäre Perspektive erfordert, die insbesondere sozialwissenschaftliche Aspekte und Methoden einbezieht. Afrika ist in den letzten Jahren ebenfalls in den Fokus der internationalen Zusammenarbeit Deutschlands gerückt. In der deutsch-afrikanischen Kooperation im Gesundheitsbereich spielen, aufgrund des Mangels an medizinischem Personal in Afrika und auch in Deutschland, die Ausbildung und das Training von medizinischem Personal in Afrika eine wichtige Rolle. Die Kooperation in der Ausbildung von Gesundheitspersonal kann primär wirtschaftliche Gründe haben, aber ebenso andere Formen der Kooperation, wie Hilfe, Austausch und kulturelle Diplomatie für die deutsche und die afrikanische Seite bedeuten. Während die Ausbildung medizinischen Personals primär klinisch orientiert ist, ist zumindest in Deutschland eine starke Tendenz zu weniger klinisch orientierten Ausbildungs- und Studiengängen im Gesundheitsbereich zu verzeichnen. Ebenso ist die Einbindung von Sozialwissenschaften in die Ausbildung von Ärzten und Pflegekräften in den Curricula vorgeschrieben. Eine solche Einbindung von Sozialwissenschaften spiegelt sich in der institutionellen Förderung deutsch-afrikanischer Gesundheitsvorhaben allerdings nicht wider, obwohl davon auszugehen ist, dass diese Aspekte auch für die Ausbildung von Gesundheitspersonal in Afrika eine wichtige Rolle spielen. Eine stärkere Integration von Sozialwissenschaften in die deutsche Global-Health-Ausbildung und -Forschung könnte dazu beitragen, diese auch in die deutsch-afrikanischen Kooperationen einzubringen. Sozialwissenschaftliche Global-Health-Forschung in Deutschland und Afrika würde so dazu beitragen, Determinanten von Gesundheit auf Metaebene zu analysieren, so dass diese in nationalen und internationalen Strategien und Gesetzen berücksichtigt und in Gesundheitsvorhaben umgesetzt werden können. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik Jahr: 2019
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am23.03.2021
Empfohlene ZitierungGrosse Frie, Kirstin: German-African cooperation in global health. The role of social sciences in higher education degree studies, training, and research projects - In: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 42 (2019) 2, S. 27-32 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-213016 - DOI: 10.31244/zep.2019.02.06
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