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Monographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung zugänglich unter
URN:
Titel
Wie kann man erfassen, was Texte für echte Leseanfänger*innen leicht oder schwierig macht? Zur Begründung des "Bremer Erstlese-Index" (BRELIX)
Autoren GND-ID ORCID; GND-ID
Originalveröffentlichung2021, 26 S.
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Erstlesegeschichte; Erstleseunterricht; Anfangsunterricht; Schriftspracherwerb; Lesenlernen; Erstlektüre; Gestaltung; Anforderung; Leselernstufe; Lesen; Primarbereich; Schwierigkeitsgrad; Text
TeildisziplinFachdidaktik/Sprache und Literatur
DokumentartMonographie, Sammelwerk oder Erstveröffentlichung
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusReview-Status unbekannt
Abstract (Deutsch):Wenn Kinder lesen lernen, haben sie eine schwierige Phase durchzustehen: das lautierende Erlesen der einzelnen Wörter und der anschließende „Sprung zur Bedeutung“. Manche Kinder bringen bereits eine starke Motivation für diese Anstrengung mit, z. B. aus Vorleseerfahrungen in ihrer Familie. Andere dagegen drohen zu scheitern, weil sie zu selten erleben, dass sich das mühsame Erlesen lohnt. Sie scheitern an unbekannten oder mehrsilbigen Wörtern, an Konsonantenhäufungen, mehrgliedrigen Graphemen, seltenen Buchstaben oder an zu langen Sätzen und können deshalb dem Gelesenen auch keinen Sinn zuordnen. Und wenn sie es dann doch schaffen, die ersten Sätze oder sogar kleine Texte zu bewältigen, lohnt der Ertrag oft nicht, weil der Inhalt belanglos ist, die Geschichten keinen Pfiff haben oder die Informationen weit unter ihrem Niveau sind. So wurde schon vor vielen Jahren die Klage zur sprichwörtlichen Redensart: Viele Kinder lesen keine Bücher, weil sie nicht gut lesen können; sie können nicht gut lesen, weil sie keine Bücher lesen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden, wenn der hohe Anteil an funktionalen Analphabet*innen endlich sinken soll. Mit dem "Bremer Erstleseindex" (BRELIX) stellen die Autoren eine Hilfe vor, um die Anforderungen von Texten an Leseanfänger*innen quantitativ zu bestimmen, indem über die Wort- und Satzlänge hinaus weitere Schwierigkeiten erfasst und zusammenfassend berechnet werden. (DIPF/Orig.)
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am10.03.2021
Empfohlene ZitierungBrügelmann, Hans; Brinkmann, Erika: Wie kann man erfassen, was Texte für echte Leseanfänger*innen leicht oder schwierig macht? Zur Begründung des "Bremer Erstlese-Index" (BRELIX). 2021, 26 S. - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-216680
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