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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel
Forschen lehren. Universitäre Lehre zwischen Breiten- und Spitzenförderung
Autor ORCID
OriginalveröffentlichungDie Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 28 (2019) 2, S. 29-44 ZDB
Dokument  (2.795 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Kompetenz; Kompetenzerwerb; Lehr-Lern-Prozess; Didaktisches Prinzip; Forschendes Lernen; Lehrstrategie; Lehre; Lehrstil; Hochschullehrer; Einheit von Forschung und Lehre; Hochschuldidaktik; E-Learning; Heterogenität; Qualität; Student; Deutschland
TeildisziplinHochschulforschung und Hochschuldidaktik
Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISBN978-3-937573-71-7
ISSN1618-9671
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Die Autorin beleuchtet auf Ebene der Hochschullehre deren Neuorganisation und Didaktisierung, insbesondere mit Blick auf neue Lehrformen am Beispiel des Forschenden Lernens. Der Beitrag geht den Veränderungen, die die Expansion der Hochschulbildung mit sich bringt, im Bereich der Adaptionen in der Lehre nach. Konzepte des "Forschenden Lernens" (FL) haben in der aktuellen hochschuldidaktischen Diskussion Konjunktur: Es geht in der "Post-Bologna-Massenuniversität" nicht mehr (allein) um die Aufrechterhaltung von Forschung und Lehre, sondern darum, wie die Hochschulen unter dem Stichwort "employability" für nichtwissenschaftliche Berufsfelder ausbilden und welche Fähigkeiten hierdurch generiert werden. Diesbezüglich stellen die Konzepte der "neuen Lehre" auf Selbstlernen ab: Im "shift from teaching to learning" soll Forschen in seinen wesentlichen Merkmalen gelernt werden, was zu Kompetenzen einer erweiterten Handlungs-, Begründungs- und Erklärungsfähigkeit führe. So konstatiert die Autorin, dass es sich beim "Forschenden Lernen" weniger um Methoden, als um ein "didaktisches Prinzip" handelt. Der Beitrag diskutiert nun die Problematik anhand von Interviewmaterial mit Lehrenden aus verschiedenen disziplinären Bereichen. Herausgestellt wird, dass "FL" zum einen den Anforderungen, die sich aus der Heterogenität der StudentInnen ergeben, entgegenkommt. Hier seien nach Einschätzung der Lehrenden "formale Vorgaben", "fortwährende Rahmungen und Kontextualisierungen" unerlässlich. Die Lehre müsse durch unterschiedliche "Formate" "zielgruppen- und qualifikationsspezifisch angepasst" werden. Die aufschlussreichen Befunde zeigen aber auch, dass die WissenschaftlerInnen nicht per se hochschuldidaktisch, sondern nach wie vor erkenntnisorientiert sind und dahingehend ihre Lehre gestalten. Da zudem immer mehr Beschäftigte mit hoher Lehrbelastung konfrontiert sind, die ihre eigene Forschungszeit entscheidend minimiert, versuchen sie daher, die Seminare "geschickt mit der eigenen Forschung zu verbinden", was neben der möglichen Gefahr einer Instrumentalisierung der StudentInnen ("Forschungskaninchen") durchaus auch konkrete Forschungsinhalte ins Seminar zurückzubringen vermag. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung Jahr: 2019
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
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Eintrag erfolgte am11.03.2021
QuellenangabeRichter, Caroline: Forschen lehren. Universitäre Lehre zwischen Breiten- und Spitzenförderung - In: Die Hochschule : Journal für Wissenschaft und Bildung 28 (2019) 2, S. 29-44 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-217125 - DOI: 10.25656/01:21712
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