Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:  
Originaltitel
Kostengünstige Vertretungsverträge statt berufsqualifizierender Seiteneinstiege. Eine Problemskizze am Beispiel des Landes Hessen
ParalleltitelLow-cost agency agreements instead of certificated career changes. An outline of the problem, using the example of Hesse
Autor
OriginalveröffentlichungDie deutsche Schule 112 (2020) 4, S. 428-438 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Aushilfslehrer; Vertretungsunterricht; Vertrag; Seiteneinsteiger; Qualifizierung; Problem; Einstellung <Arbeitsrecht>; Lehrerbedarf; Rechtsgrundlage; Beschäftigungssystem; Arbeitsbedingungen; Zeitvertrag; Sozialer Brennpunkt; Kultusministerium; Strategie; Lehrermangel; Lehrerorganisation; Beschäftigung; Unterricht; Qualität; Berufsbegleitende Ausbildung; Hessen; Deutschland
TeildisziplinSchulpädagogik
Berufs- und Wirtschaftspädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0012-0731; 2699-5379
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Dass mit steigendem Lehrkräftemangel immer mehr Seiteneinsteiger*innen eingestellt werden, ist in den letzten Jahren zunehmend thematisiert und kritisiert worden. Sie verfügen in der Regel nicht über schulpädagogische Qualifikationen, werden aber dennoch mit hoher Stundenzahl im Unterricht eingesetzt. Allerdings wird ihnen eine berufsbegleitende Qualifizierung geboten, mit der sie eine pädagogische Fachausbildung bis hin zur Gleichstellung mit einem Zweiten Staatsexamen nachholen sollen. Die kritische Auseinandersetzung mit der Arbeitssituation dieser Gruppe übersieht aber nur zu leicht, dass es daneben eine ebenfalls große Gruppe von unausgebildeten „Vertretungskräften“ gibt, die in der Schule unter noch schlechteren Bedingungen und ohne jede Qualifikations- und berufliche Lebensperspektive unterrichten. Das Ausmaß und die Bedingungen der Beschäftigung dieser Gruppe und deren Auswirkungen auf den Unterricht sind Gegenstand des folgenden Beitrags, der sich auf das Bundesland Hessen konzentriert. Es gibt diese „Vertretungslehrkräfte“ aber auch in anderen Bundesländern, beispielsweise in Berlin, wo sie als „Lehrkräfte ohne volle Lehrbefähigung“ (LovL) bezeichnet werden. Da diese Vertretungskräfte in der Statistik der Kultusministerkonferenz nicht erfasst werden, gibt es jedoch keinen Überblick über ihre bundesweite Verbreitung. Deshalb behandeln wir ihre Problemlage zunächst im Rahmen einer länderspezifischen Fallstudie. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):It has been increasingly discussed and criticized in recent years that due to the growing teacher shortage, more and more career changers are employed. They usually have no school-specific pedagogical qualifications, but they have a high teaching load. However, an in-service training is offered to them; thereby, they are supposed to catch up on teacher training up to the Second State Examination. The critical discussion of this group’s working situation ignores very easily that there is also another big group of untrained “supply teachers”, who teach at school under even worse circumstances, without any qualification or vocational perspective. This contribution deals with the extent and the conditions of their employment and resulting effects on the quality of teaching, focusing on Hesse. But these “supply teachers” also work in other German Länder, for example in Berlin, where they are called “teachers without full teaching authorization”. As these supply teachers are not recorded in the statistics of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany, there are no data regarding their nationwide distribution. Therefore, for the time being, we use a specific case-study to illustrate their complex of problems. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftDie deutsche Schule Jahr: 2020
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am09.04.2021
Empfohlene ZitierungFreiling, Harald: Kostengünstige Vertretungsverträge statt berufsqualifizierender Seiteneinstiege. Eine Problemskizze am Beispiel des Landes Hessen - In: Die deutsche Schule 112 (2020) 4, S. 428-438 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-219551 - DOI: 10.31244/dds.2020.04.06
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)