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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel
Institutionalisierung und Transformation: Bildungs- und Lernprozesse in und von (Protest-)Bewegungen
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 44 (2021) 3, S. 4-9 ZDB
Dokument  (1.259 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)Protestbewegung; Institutionalisierung; Transformation; Klimawandel; Klimaschutz; Krise; Schülerbewegung; Partizipation; Lernprozess; Bildungsprozess; Engagement
TeildisziplinSchulpädagogik
Umweltpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-4688
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Wie die derzeitige Corona-Pandemie verdeutlicht, zeichnen sich Krisenzeiten durch ihren spezifischen Charakter und die damit verbundene gesellschaftliche und politische Bearbeitung, durch eine besondere Dynamik, aus. Oft tritt auch verstärktes oder stärker sichtbares zivilgesellschaftliches Engagement auf, welches wiederum mit weiteren gesellschaftlichen Veränderungen einhergehen kann, wie beispielsweise Proteste oder Demonstrationen und die damit ausgelösten Anstöße zu politischen oder medialen Debatten. Die Akteur/-innen, wie derzeit zum Beispiel die Fridays-for-Future-Bewegung, sind für gezielten Wandel wichtig, aber auch organisationale Strukturen und der Kontext (Gelegenheitsstrukturen), die zivilgesellschaftliches Handeln (mit-)bestimmen. Welche Bedeutung haben soziale Bewegungen für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung und inwiefern können sie als gesellschaftliche und individuelle Lern- und Bildungsräume verstanden werden? In diesem Beitrag wird, in Anschluss an die Darstellung zentraler Theoriestränge sozialwissenschaftlicher Bewegungsforschung, illustriert, wie gesellschaftliche Transformation und Engagement auch als aufeinander bezogene Lern- und Bildungsprozesse in und von Bewegungen verstanden werden können. Dies wird anhand der Ökologiebewegung und der Fridays-for-Future-Bewegung aufgezeigt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The corona-pandemic demonstrates that times of crisis are characterized by their specific dynamic especially through their social and political processing. They are often accompanied by an increased or more visible civil society engagement. This can result in further social changes, such as protests or demonstrations resulting in political or media debates. The actors involved – e. g. the current Fridays for Future movement − are important for the targeted change, as well as the organizational structures and the context (opportunity structures) that determines civil society actions. What significance do social movements have for sustainable (social) development and to what extent can they be understood as social and individual learning or educational spaces? In this paper, I present central theoretical strands of the research on social movements and their development. Then I focus on the associated learning and educational processes in and for movements and the actors involved. The example of ecological movements and Fridays for Future illustrates how social transformation and individual engagement and learning are related to one another. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik Jahr: 2021
zusätzliche URLsDOI: 10.31244/zep.2021.03.02
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am14.12.2021
QuellenangabeDeutschmann, Anna: Institutionalisierung und Transformation: Bildungs- und Lernprozesse in und von (Protest-)Bewegungen - In: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 44 (2021) 3, S. 4-9 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-237346 - DOI: 10.25656/01:23734
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