Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
DOI:
Originaltitel
Anerkennung als Voraussetzung für inklusives und migrationspädagogisches Handeln in der Schule
ParalleltitelRecognition as a prerequisite for inclusive and migration pedagogical action in school
Autoren ; GND-ID
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 65 (2019) 3, S. 315-334 ZDB
Dokument  (785 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Bildungsprozess; Wahrnehmung; Wertschätzung; Sozialisation; Schule; Schüler; Differenzierung; Inklusion; Subjekt <Phil>; Migration; Migrationshintergrund; Partizipation; Anerkennung; Ausgrenzung; Heterogenität
TeildisziplinSchulpädagogik
Sonderpädagogik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Diskussionen über interkulturelle und inklusive (Schul-)Entwicklung sind in der Erziehungswissenschaft prominent, waren aber in der Vergangenheit, bis auf wenige Ausnahmen, künstlich getrennt. Dieser Artikel gibt eine Antwort auf die Frage, wie sich beide Diskurse und ihre Umsetzung in der pädagogischen Praxis über die Kategorie Anerkennung bildungstheoretisch begründen lassen. Da inklusives und migrationspädagogisches Handeln die Teilhabe an Bildung fördern soll und Anerkennung die Voraussetzung für die Teilhabe durch Bildung darstellt, erfordern Inklusions- und Migrationsprozesse eine Pädagogik, die das Subjektverständnis von Welt in Form von kultureller Anerkennung wertschätzt und zum anderen Akteur*innen, die in der professionellen Umsetzung dabei reflexiv das je eigene Bild von Selbst und Welt rekonstruieren können. In diesem Moment der Professionalität werden Bildungsprozesse ermöglicht, die zu Partizipation als primärem Ziel von inklusions- und migrationspädagogischen Bildungsprozessen befähigen, beziehungsweise Chancen darauf eröffnen. Im Umkehrschluss begründet der Beitrag Anerkennung als Voraussetzung für gelingende inklusions- und migrationspädagogische (Partizipations-)Prozesse, die wiederum nur durch Bildung möglich sind. Abschließend können daher auch professionsbezogene Implikationen für die pädagogische (Schul-)Praxis aufgezeigt werden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Discussions about intercultural and inclusive (school) development are prominent in the field of educational science, but to a large extend the two aspects have been artificially separated so far. This article aims to answer the question of how both approaches and their implementation in educational practices can be justified in terms of the educational theory of recognition. As inclusive and migration pedagogy both intend to promote participation in education on the one hand and as recognition represents the condition for educational participation on the other hand, inclusive and migration processes require a pedagogical approach, which values reconstructions of world views in forms of cultural recognition. At the same time, it requires actors who are able to reconstruct their own views of themselves and the world during the process of professional transfer. This kind of professionalism facilitates educational processes that empower possibilities for the educational practices of inclusion and migration as its primary goal. Conversely, this article establishes recognition as a prerequisite condition for successful inclusion and migration pedagogy processes, which are in turn only possible through education. Finally, it is also possible to point out particular professional implications for pedagogical practice in schools. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2019
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am04.02.2022
QuellenangabeKüchler, Adina; Ivanova, Alina: Anerkennung als Voraussetzung für inklusives und migrationspädagogisches Handeln in der Schule - In: Zeitschrift für Pädagogik 65 (2019) 3, S. 315-334 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-239458 - DOI: 10.25656/01:23945
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)