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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel
Ästhetische Bildung und Erziehung. Eine phänomenologische und bildungstheoretische Vergewisserung
ParalleltitelBildung and education in aesthetics. A phenomenological and theoretical ascertainment
Autoren GND-ID ORCID; GND-ID
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Pädagogik 65 (2019) 6, S. 825-844 ZDB
Dokument  (704 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Bildungstheorie; Sinn; Phänomenologie; Erfahrung; Pädagogische Forschung; Wahrnehmung; Ästhetische Bildung; Ästhetische Erziehung; Diskurs; Symbol; Fink, Eugen; Foucault, Michel; Gadamer, Hans-Georg; Kant, Immanuel; Merleau-Ponty, Maurice; Plessner, Helmuth; Schiller, Friedrich von
TeildisziplinBildungs- und Erziehungsphilosophie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0044-3247
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Beitrag nimmt die Marginalisierung, Mythisierung und Entgrenzung des Ästhetischen zum Anlass einer systematischen Vergewisserung, die über eine Re- und Dekonstruktion anthropologischer, ästhetischer und pädagogischer Duale zu einer Neubestimmung der ästhetischen Erfahrung als Verweilen führt. Dabei werden systematische Reflexionen zur Theorie der ästhetischen Bildung und Erziehung entwickelt, die sowohl historische Diskurslinien der Ästhetik (Kant, Schiller, Gadamer) als auch zentrale Ansätze der Phänomenologie (Plessner, Merleau-Ponty, Fink) aufnehmen. Aufgrund der spezifischen Zeitstruktur des Verweilens sowie seiner leiblich basierten Verkörperungs-, Ausdrucks- und Imaginationsqualitäten, so die leitende These, wird in der ästhetischen Erfahrung ein imaginativer Umgang mit Sprache, Begriffen und Symbolen möglich, der sich als widerständiges Moment aus dem Alltäglichen und den Trivialisierungen des Ästhetischen ereignishaft heraushebt. Diese "Transgression" (Foucault) im ästhetischen Verweilen lässt sich bildungstheoretisch als Veränderung und Umwendung im Mensch-Welt-Verhältnis bestimmen. Darauf angewiesen ist ästhetische Erziehung als Differenzierung und Kultivierung der Sinne sowie als Einübung in die Praxis kultureller Symbolsysteme. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Starting from the marginalisation, mythisation and expansion of the aesthetic, this paper provides a systematic ascertainment and a redefinition of aesthetic experience as lingering through a reconstruction and deconstruction of anthropological, aesthetic and pedagogical duals. Systematic reflections on the theory of aesthetic education will be developed taking both historical lines of discourse of aesthetics (Kant, Schiller, Gadamer) and central approaches of phenomenology (Plessner, Merleau-Ponty, Fink) into account. The guiding thesis is that the specific time structure of lingering and its embodiment and bodily based expression and imagination qualities enable one to deal imaginatively with language, concepts and symbols in aesthetic experience, which stands out due to a moment of resistance to the everyday and the trivialisation of the aesthetic. This "transgression" (Foucault) in the aesthetic lingering can be defined in educational theory as change and reversal in the human-world relationship. Aesthetic education is dependent on this both as differentiation and cultivation of the senses and practice of cultural symbol systems. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2019
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am11.02.2022
QuellenangabeBrinkmann, Malte; Willatt Herrera, Carlos Jose: Ästhetische Bildung und Erziehung. Eine phänomenologische und bildungstheoretische Vergewisserung - In: Zeitschrift für Pädagogik 65 (2019) 6, S. 825-844 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-241512 - DOI: 10.25656/01:24151
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