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Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
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Titel
Symbolically maintained inequality. An American case of elite higher education boundary-making
Autoren GND-ID;
OriginalveröffentlichungExklusive Bildung und neue Ungleichheit. Ergebnisse der DFG-Forschergruppe "Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem". Weinheim; Basel : Beltz Juventa 2019, S. 210-231. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 65)
Dokument  (653 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Befragung; Soziale Ungleichheit; Wertschätzung; Bildungsangebot; Standort; Ungleichheit; Elite; Sozialer Status; Hochschulbildung; Hochschule; Auslese; Student; USA
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7799-3531-5; 978-3-7799-3532-2
ISSN0514-2717
SpracheEnglisch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Englisch):The study of elites is enjoying a revival at a time of increasing economic inequality. Sociologists of education have been leaders in this area, studying how affluent families position their children to compete favourably in a vertically stratified higher education system. However, scholars in the United States have done less research on both the horizontal stratification within the top tier of institutions and how students do symbolic work of their own to bolster elite status. In this study, the authors use qualitative interviews with 56 undergraduates at Harvard and Stanford Universities to explore how students construct the status hierarchy among elite campuses in the U. S. The authors find that Harvard and Stanford students value universities that offer a "well rounded" liberal arts education while criticizing other selective institutions for being, alternatively, too intellectual, overly connected to the old line status system, associated with partying and athletics, or having a student body too single minded about career preparation. Their findings suggest that through constructing these nuanced perceptions of elite universities' distinctiveness, students justify their rarefied positions and contribute to the on-going status distinctions among social elites more generally in the United States. Comments are offered in the conclusion for how this likely differs in countries with less horizontal stratification. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch):Untersuchungen zu Eliten erleben einen Aufschwung in Zeiten steigender ökonomischer Ungleichheit. Die Bildungsssoziologie trägt entscheidend dazu bei, indem sie untersucht, wie wohlhabende Familien ihre Kinder im vertikal stratifizierten Hochschulsektor positionieren, um möglichst vorteilhaft konkurrieren zu können. Dennoch existieren in den USA nur wenige Untersuchungen zur horizontalen Stratifizierung zwischen den höchstrangigen Institutionen auf der einen Seite und andererseits zur Frage, wie Studierende selbst daran beteiligt sind, den Elitestatus symbolisch herzustellen. In der vorliegenden Untersuchung nutzen die Autorinnen 56 qualitative Interviews mit Studierenden der Universitäten Harvard und Stanford, um nachzuvollziehen wie Studierende Statusunterschiede zwischen Eliteuniversitäten konstruieren. Dabei konnte herausgefunden werden, dass Student*innen von Harvard und Stanford solche Hochschulen wertschätzen, die eine "ausgewogene" geisteswissenschaftliche Ausbildung bieten, während sie andere selektierende Institutionen beispielsweise dafür kritisieren, zu intellektuell oder zu konservativ zu sein, beziehungsweise in Verbindung mit Partys und Sport zu stehen, oder dass diese eine Studierendenschaft aufweisen, die zu sehr auf Karrierevorbereitung bedacht ist. Ihre Ergebnisse legen nah, dass die Studierenden durch Konstruktion solch nuancierter Wahrnehmungen der Besonderheiten elitärer Universitäten ihre exklusiven Positionen begründen und im großen Maße zu den fortlaufenden Statusunterscheidungen sozialer Eliten in den USA beitragen. Im Fazit dieses Artikels finden sich Anmerkungen, wie sich dies von nationalen Bildungssystemen mit geringerer horizontaler Stratifizierung unterscheidet. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Exklusive Bildung und neue Ungleichheit. Ergebnisse der DFG-Forschergruppe "Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem"
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Eintrag erfolgte am18.02.2022
QuellenangabeBinder, Amy J.; Abel, Andrea R.: Symbolically maintained inequality. An American case of elite higher education boundary-making - In: Exklusive Bildung und neue Ungleichheit. Ergebnisse der DFG-Forschergruppe "Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem". Weinheim; Basel : Beltz Juventa 2019, S. 210-231. - (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 65) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-241785 - DOI: 10.25656/01:24178
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