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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Titel
Globale Lösungen im Bildungssystem der Weltgesellschaft? Eine kulturtheoretische Analyse des Best-Practice-Konzepts in der Erziehungswissenschaft
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungTertium comparationis 15 (2009) 2, S. 108-121 ZDB
Dokument  (206 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Bildungssystem; Bildungsreform; Bildungsorganisation; Bildungsinhalt; Bildungsprozess; Welt; Globalisierung; Gesellschaft; Kultur; Transkulturalität; Erziehungswissenschaft; Wirtschaftswissenschaft; Best-Practice-Modell; Transfer; Kompatibilität; Kritik
TeildisziplinInterkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0947-9732; 09479732
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Autorin fragt in ihrem Beitrag nach kulturellen Vereinbarkeiten von aktuellen Reformen in Bildungssystemen mit Prinzipien der Transnationalität und Diversität. Zunächst werden die in internationalen Reformbemühungen implizit enthaltenen Annahmen einer mit Globalisierung einhergehenden kulturellen Homogenisierung kritisch beleuchtet. Ausgehend von Rudolf Stichwehs These der kumulativen Schichtung älterer und neuer sozialer Strukturen in Globalisierungsprozessen problematisiert die Autorin das Konzept der Best Practice und diskutiert, ob und wie globale Praktiken und Strategien in soziokulturell divergenten Kontexten Lösungen für je spezifische Probleme bieten können. Zunächst rekonstruiert sie die ursprüngliche Herkunft des Best-Practice-Konzepts aus dem Bereich der Industrie und zeichnet Unternehmensentwicklungen nach, die mittlerweile zu skeptischen Bewertungen dieses Modells in der Wirtschaftswissenschaft führen. Daran anschließend stellt sie grundlegende Schwierigkeiten der Transferierbarkeit des Best-Practice-Konzepts auf Bildungsgestaltung und -organisation heraus und verweist auf disziplinäre Unterschiede der Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften sowie die Problematik transkultureller Kompatibilität sowohl in der Organisation von Bildungsprozessen als auch auf der Ebene von Bildungsinhalten und -methoden. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Globalisation is often seen as being equivalent to homogenisation. Modern systems theory however assumes a cumulative model of older and new social structures and that, although the newer social structures of the emerging world society are more dominant, they do not eliminate the older ones. Consequently cultural differences become relevant within differentiated, globalised function systems such as the education system. This must be taken seriously with regard to the consequences for educational sciences, especially in respect of the function of recent reform instruments like common educational standards, competency models and the implementation or possible limits of best practice concepts. The best practice concept especially has to be seen critically in at least two ways. Firstly it is questionable whether the adoption and implementation of a concept originating in the economic system can be made plausible for the education system and what this transfer would mean in practice. Secondly, the culture-theoretical implications of the best practice model have to be discussed. (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftTertium comparationis Jahr: 2009
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am04.05.2022
QuellenangabeClemens, Iris: Globale Lösungen im Bildungssystem der Weltgesellschaft? Eine kulturtheoretische Analyse des Best-Practice-Konzepts in der Erziehungswissenschaft - In: Tertium comparationis 15 (2009) 2, S. 108-121 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-244273 - DOI: 10.25656/01:24427
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