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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
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Titel
Grade retention and school drop out in Brazil: How effective are policy programs?
Autoren ; GND-ID ORCID
OriginalveröffentlichungTertium comparationis 16 (2010) 1, S. 50-75 ZDB
Dokument  (299 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Schule; Schulsystem; Schulpolitik; Schulqualität; Schulentwicklung; Schulorganisation; Schulpersonal; Schüler; Schulversagen; Wiederholung; Abbruchquote; Familie; Sozioökonomische Lage; Statistik; Empirische Untersuchung; Evaluation; Brasilien; Lateinamerika
TeildisziplinInterkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft
Empirische Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0947-9732
SpracheEnglisch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Englisch):In Brazil, the goal of total inclusion of school-aged children has been nearly reached. Nonetheless, this quantitative success is not reflected in quality of outcome; repetition and drop out rates are significantly higher than the Latin American average. This problematic situation can be traced back to poverty and its implications. Another reason can be found in the lack of teacher and school quality. Since the mid-1990s, Brazil has developed a wide range of programs and strategies to target the problem of quality in education. The authors examined three such programs: The conditional cash transfer program ‘Bolsa Família’, the implementation of catch-up (remedial) classes (i.e. Programa Acelera Brasil), and the 'School Development Plan' (Plano de Desenvolvimento da Escola, PDE-Escola). They give an overview of the programs and discuss the results of 8 studies which evaluate whether grade repetition, grade passing, drop out, and achievement were affected by the selected programs. Overall, the studies indicate that attendance behaviour is influenced more easily than achievement. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch):Wiederholungs- und Abbruchquoten, die in vielen lateinamerikanischen Ländern trotz Erfolgen verbesserter Einschulungsquoten problematisch sind, werden von den Autorinnen im dritten Beitrag dieses Heftes in den Blick genommen. Sie fassen die Ergebnisse von acht empirischen Studien des besonders hiervon betroffenen Landes Brasilien zusammen. In den Studien werden drei politische Programme evaluiert, die zur Reduzierung von Wiederholungs- und Abbruchquoten beitragen sollen. Die Autorinnen erklären, dass Schulqualität einen geringeren Einfluss auf Abbruchquoten hat als der sozioökonomische Hintergrund der Familien, und zudem an Schulen mit hohen Abbruchquoten auch eher unerfahrene Lehrer und Direktoren arbeiten. Die Abbruchquoten konnten mit Programmen wie der "Bolsa Familia" reduziert werden, wohingegen sogenannte "catch-up classes" - teilweise aufgrund mangelhafter Umsetzung - keine nennenswerten Effekte hatten. Initiativen zur Stärkung des Managements auf Ebene der Einzelschulen hatten ebenfalls nur begrenzte Effekte und besonders wenige auf die Entwicklung kognitiver Kompetenzen. (DIPF/Orig.).
weitere Beiträge dieser ZeitschriftTertium comparationis Jahr: 2010
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am06.05.2022
QuellenangabeFreitas Castro, Rosana de; Schuchart, Claudia: Grade retention and school drop out in Brazil: How effective are policy programs? - In: Tertium comparationis 16 (2010) 1, S. 50-75 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-244330 - DOI: 10.25656/01:24433
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