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Originaltitel |
Die Beobachtung von Unterrichtsprozessen. Einige Vorannahmen und Empfehlungen zur Erfassung von Verhalten geringen Inferenzgrades |
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Paralleltitel | The observation of classroom processes. Some assumptions and suggestions for improving low-inference measurement |
Autoren |
Borich, Gary D. ![]() ![]() |
Originalveröffentlichung | Unterrichtswissenschaft 14 (1986) 1, S. 65-79 ![]() |
Dokument | Volltext (890 KB) |
Lizenz des Dokumentes | Deutsches Urheberrecht |
Schlagwörter (Deutsch) | Unterrichtsbeobachtung; Unterrichtsforschung; Unterrichtsprozess; Methode; Lehrverhalten; Schülerverhalten; Dauer |
Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Schulpädagogik |
Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
ISSN | 0340-4099; 03404099 |
Sprache | Deutsch |
Erscheinungsjahr | 1986 |
Begutachtungsstatus | Peer-Review |
Abstract (Deutsch): | In diesem Beitrag werden vier Vorannahmen für die Beobachtung von unterrichtlichem Verhalten diskutiert und Vorschläge zur Anlage von Untersuchungen zu Unterrichtsprozessen gemacht. Den Instrumenten, die praktisch in jeder Untersuchung zum Lehrverhalten verwendet werden, Hegen die folgenden Annahmen zugrunde: 1) das Verhalten, das beobachtet wird, tritt in ausreichender Häufigkeit auf, 2) ist repräsentativ für das Lehrer- oder Schülerverhalten, 3) die Anzahl der Beobachtungsgelegenheiten sollte für jedes Verhalten, das beobachtet wird, gleich sein, und 4) die Dauer des Zeitintervalls ist angemessen zur reliablen Erfassung des Verhaltens und sollte für jede Variable von gleicher Dauer sein. Empfohlen wird, daß die optimale Dauer einer Beobachtungsgelegenheit, ihre Anzahl und die Dauer des Zeitintervalls korrespondiert mit der Art des Verhaltens, das beobachtet werden soll. Deshalb sollten sie so eng wie möglich auf das zu beobachtende Verhalten abgestimmt werden. (DIPF/Orig.) |
Abstract (Englisch): | This paper presents four assumptions to the observation of classroom behavior and suggests some of the ways these assumptions should influence the design of a classroom observation study. Virtually every study of teacher behavior has used some type of classroom observation instrument. These instruments have assumed that 1) the behavior coded occurs frequently enough to be observed during the observation occasion, 2) the behavior coded is representative of the teacher's or pupil's typical behavior, 3) the number of observation occasions should be the same for each behavior measured, and 4) the duration of the time sampling interval is adequate to reliably detect the variable of interest and that this interval should be the same for each variable. This paper suggests that the optimal length of an observation occasion, number of observation occasions, and size of the time sampling interval vary according to the type of behavior being observed and, therefore, should be matched as closely as possible to that behavior. (DIPF/Orig.) |
weitere Beiträge dieser Zeitschrift | Unterrichtswissenschaft Jahr: 1986 |
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Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
Eintrag erfolgte am | 04.07.2025 |
Quellenangabe | Borich, Gary D.; Klinzing, Hans G.: Die Beobachtung von Unterrichtsprozessen. Einige Vorannahmen und Empfehlungen zur Erfassung von Verhalten geringen Inferenzgrades - In: Unterrichtswissenschaft 14 (1986) 1, S. 65-79 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-295924 - DOI: 10.25656/01:29592 |