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Originaltitel
Kreativität beim Namen nennen. Eine qualitative Bestandsaufnahme der deutschen und österreichischen Schulcurricula zur Verwendung von Kreativität
ParalleltitelCalling creativity by its name. A qualitative analysis of the German and Austrian school curricula on the use of creativity
Autoren
OriginalveröffentlichungJournal for educational research online 15 (2023) 2, S. 154-182 ZDB
Dokument  (2.523 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1866-6671; 18666671
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Während der letzten beiden Jahrzehnte hat die Bedeutung von Kreativität innerhalb der Bildungslandschaft stetig zugenommen. Indessen unterscheidet sich das Verständnis von Kreativität in internationalen Lehrplänen je nach Region und Schulfach deutlich, wobei sich insbesondere in den bildnerischen Fächern eine stärkere Repräsentation des Begriffs zeigt (Cachia et al., 2010; Heilmann & Korte, 2010; Patston et al., 2021; Wyse & Ferrari, 2014). Allerdings hat bislang keine ganzheitliche Untersuchung des deutschen und österreichischen Bildungssystems stattgefunden. Die vorliegende Arbeit hat deshalb mittels qualitativer Inhaltsanalyse die Nennungen und Kontextualisierung deutscher und österreichischer Curricula aller Schularten für das Fach Englisch (n = 188) sowie die bildnerischen Fächer (n = 138) untersucht. Die Resultate zeigen, dass Kreativität zwar in beiden Fächern Erwähnung findet, aber nur in Ausnahmefällen definiert oder kontextualisiert wird und somit dem wissenschaftlichen Standard nur bedingt entspricht. Zudem weisen die Curricula bestehende Irrtümer, wie beispielsweise die Gleichsetzung von Kunst und Kreativität, auf, wodurch anzunehmen ist, dass dieses mangelhafte Verständnis zu einer limitierten Förderung von Kreativität im schulischen Kontext führen kann. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Over the last two decades, the importance of creativity has increased within the educational landscape. Meanwhile, the understanding of creativity in international curricula differs significantly depending on region and school subject, with a stronger representation of the term in the visual arts in particular (Cachia et al., 2010; Heilmann & Korte, 2010; Patston et al., 2021; Wyse & Ferrari, 2014). However, no holistic study of the German and Austrian education systems has taken place so far. The present study therefore used qualitative content analysis to examine the contextualisation of German and Austrian curricula of all school types for the subject English (n=188) and the visual arts (n=138). The results show that although creativity is mentioned in both fields, it is defined or contextualised only rarely and thus corresponds to the scientific standard to a limited extent. In addition, the curricula show existing misconceptions, such as the arts bias, which leads to the assumption that this lack of understanding can reinforce a limited promotion of creativity in the school context. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am13.02.2025
QuellenangabeGruber, L. Vanessa; Költzsch, Deborah: Kreativität beim Namen nennen. Eine qualitative Bestandsaufnahme der deutschen und österreichischen Schulcurricula zur Verwendung von Kreativität - In: Journal for educational research online 15 (2023) 2, S. 154-182 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-324966 - DOI: 10.25656/01:32496; 10.31244/jero.2023.02.02
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