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Originaltitel
Umsetzen, Gestalten, Begrenzen – zum habitualisierten Umgang von Lehrkräften mit der beruflichen Anforderung der Leistungsbewertung
ParalleltitelEnacting, shaping, mitigating – on teachers' habituated handling of the professional task of grading students
Autoren
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 437-455 ZDB
Dokument  (347 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-663X; 1862-5215; 1434663X; 18625215
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Bewertung von Schüler:innenleistungen unterschiedlicher Art stellt eine zentrale Aufgabe im schulischen Alltag von Lehrkräften dar, die diese in ihrer beruflichen Praxis ausgestalten müssen. Der Beitrag geht der Frage nach, wie Lehrkräfte sich mit dieser Anforderung auseinandersetzen und die an sie gestellte Aufgabe in ihrer schulischen Praxis bearbeiten. Auf Grundlage von zehn Gruppendiskussionen mit Lehrkräften der Unterrichtsfächer Deutsch, Mathematik, Sozialwissenschaften/Politik und Sport, die mittels Dokumentarischer Methode ausgewertet wurden, konnte eine Typologie bestehend aus drei Typen habitueller Orientierungen rekonstruiert werden, die sich in der Bearbeitung der schulischen Anforderung der Leistungsbewertung unterscheiden. In den Typen dokumentieren sich unterschiedliche Positionierungen zum exterioren Auftrag der Leistungsbewertung und unterschiedliche Relationierungen von schulischer Leistungslogik und unterrichtlicher Praxis. Es wird diskutiert, ob die unterschiedlichen Orientierungstypen auf unterschiedliche Fachkulturen, d. h. fachspezifische konjunktive Erfahrungsräume, verweisen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The assessment of student performance is an integral part of everyday school life and a central responsibility of teachers. This article analyses how teachers manage their task of assessing and grading students and how they engage with the role of grades and assessments in their school practice. To this end, ten group discussions with teachers of the subjects German, Mathematics, Social Sciences/Political Education, and Physical Education were analysed following the Documentary Method. We reconstructed a typology consisting of three types of habitual orientations, i.e., the tacit knowledge that shapes and guides teachers’ actions, regarding student assessment and grading. These types differ in how teachers approach their responsibility for grading students and how they relate student assessment to instruction and learning in school. We discuss whether these differences can be seen as reflections of distinct subject cultures. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am17.06.2026
QuellenangabeRotter, Carolin; Bressler, Christoph; Schilling, Miriam: Umsetzen, Gestalten, Begrenzen – zum habitualisierten Umgang von Lehrkräften mit der beruflichen Anforderung der Leistungsbewertung - In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 437-455 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355369 - DOI: 10.25656/01:35536; 10.1007/s11618-025-01332-0
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