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Originaltitel
Pluralität der Geschichte(n)?! Holocaust Education in der Migrationsgesellschaft. Erkundungen der historisch-politischen Erwachsenenbildung
ParalleltitelPlurality of history(ies)?! Holocaust education in the migration society. Explorations of historical-political adult education
Autor
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 297-324 ZDB
Dokument  (475 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-663X; 1862-5215; 1434663X; 18625215
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Beitrag werden Fragen der pädagogischen Thematisierung von und Erinnerung an Holocaust und Nationalsozialismus, also Holocaust Education, konkret in der Erwachsenenbildung adressiert. Er fragt nach der Gestaltung historisch-politischer Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus aus der Perspektive von Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie nach der Wahrnehmung und Anerkennung von Pluralität in Geschichte(n), Vergangenheit(en) und Narrativen im Kontext moderner Migrationen als gesellschaftliche Normalität. Das Interesse an der Vergangenheit des Holocaust und Nationalsozialismus sowie deren Erinnerung ist anhaltend hoch und erneut hochaktuell und relevant. In der Erforschung der pädagogischen Vermittlung des Holocaust zeigen sich jedoch Lücken. Es lassen sich zum einen eine Diskrepanz zwischen der Quantität sowie Relevanz der historisch-politischen Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus und deren Erforschung, zum anderen zwischen der migrationsgesellschaftlichen Realität und der Repräsentation verschiedener migrantischer Vergangenheitsbezüge in der Bildungsarbeit identifizieren. Der Beitrag setzt an diesen Leerstellen an. Auf Grundlage eines qualitativen Forschungsdesigns zielt die Studie darauf ab, Inhalte und Formate der Erwachsenenbildungsangebote zu untersuchen und damit die Angebotslandschaft zu erkunden. Weiter zielt sie auf die Analyse der Selbstverständnisse der Bildungseinrichtungen mit Blick auf ihre Selbstpositionierung gegenüber einer demokratisch verfassten und von Migrationen strukturierten und beeinflussten Gesellschaft. Unter Bezugnahme migrations- und erinnerungstheoretischer Linsen wird Einblick genommen in die Darstellung und Thematisierung von Pluralität im Sinne verwobener Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft. Die untersuchten Dokumente verweisen auf eine Benennung und damit Relevanzsetzung von Pluralität und globaler Verwobenheit von Geschichte(n), wenngleich in überschaubaren Dimensionen. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):This article addresses questions of the pedagogical thematization and remembrance of the Holocaust and National Socialism, i.e., Holocaust education, specifically in adult education. It examines the organization of historical-political adult education on the Holocaust and National Socialism from the perspective of adult education institutions, as well as the perception and recognition of plurality in history(ies), past(s), and narratives in the context of modern migration as social normality. Interest in the past of the Holocaust and National Socialism, as well as their remembrance, remains high and relevant. However, there are gaps in research on teaching and learning about the Holocaust. On the one hand, a discrepancy can be identified between the quantity and relevance of historical-political adult education on the Holocaust and National Socialism and its research, and on the other hand, between the reality of migration society and the representation of various migrant references to the past in educational work. The article addresses these gaps. Based on a qualitative research design, the study aims to examine the content and formats of adult education programs and, thus, explore the educational landscape. It also aims to analyze the self-perceptions of educational institutions concerning their self-positioning to a democratically constituted society structured and influenced by migration. Using migration and memory theory lenses, insight is gained into the representation and thematization of plurality in the sense of interwoven history(ies) in the migration society. The analyzed documents indicate that plurality and global interweaving of histories are named and, thus, relevant, albeit in no significant dimensions. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am17.06.2026
QuellenangabeLang, Elisabeth: Pluralität der Geschichte(n)?! Holocaust Education in der Migrationsgesellschaft. Erkundungen der historisch-politischen Erwachsenenbildung - In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 2, S. 297-324 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355448 - DOI: 10.25656/01:35544; 10.1007/s11618-025-01328-w
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