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Titel
Culture and education in Sweden
Autoren
OriginalveröffentlichungZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 48 (2025) 4, S. 9-13 ZDB
Dokument  (317 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-4688; 2699-5549; 14344688; 26995549
SpracheEnglisch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Englisch):This paper analyses how "culture" is constructed and mobilised in Swedish compulsory schooling and explores the implications of these constructions for teaching and teacher education. Drawing on the current national curriculum (Lgr22) and curriculum-historical research, culture is examined both as a normative framework for democratic citizenship and belonging, and as curricular content and expressive practice across school subjects. Persistent tensions are identified between stated intercultural ambitions and the positioning of Swedishness as an implicit normative centre, where language requirements, colour-blind ideals, and policy framings of diversity may reproduce boundaries between an unspoken "we" and an identified "them". Culture is shown to function simultaneously as an object of knowledge - often positioning national minorities as curricular content - and as a potential resource for dialogical meaning-making. Recent debates, including proposals for a Swedish cultural canon, further intensify questions of heritage, representation, and exclusion. The paper concludes by outlining implications for teacher education, emphasising critical curriculum reading and pedagogical approaches addressing power, discrimination, and plurality. (DIPF/Orig.)
Abstract (Deutsch):Dieser Beitrag analysiert, wie "Kultur" in der schwedischen Pflichtschule konstruiert und mobilisiert wird, und untersucht die Auswirkungen dieser Konstruktionen auf den Unterricht und die Lehrerausbildung. Ausgehend vom aktuellen nationalen Lehrplan (Lgr22) und der lehrplanhistorischen Forschung wird Kultur sowohl als normativer Rahmen für demokratische Bürgerschaft und Zugehörigkeit als auch als Lehrplaninhalt und Ausdruckspraxis in verschiedenen Schulfächern untersucht. Es werden anhaltende Spannungen zwischen den erklärten interkulturellen Ambitionen und der Positionierung des Schwedentums als implizites normatives Zentrum festgestellt, wo Sprachkenntnisse, farbenblinde Ideale und politische Rahmenbedingungen für Vielfalt Grenzen zwischen einem unausgesprochenen "Wir" und einem identifizierten "Sie" reproduzieren können. Kultur fungiert gleichzeitig als Gegenstand des Wissens - wobei nationale Minderheiten oft als Lehrplaninhalt positioniert werden - und als potenzielle Ressource für dialogische Sinnstiftung. Jüngste Debatten, darunter Vorschläge für einen schwedischen Kulturkanon, verschärfen die Fragen nach Erbe, Repräsentation und Ausgrenzung weiter. Der Beitrag schließt mit einer Darstellung der Implikationen für die Lehrerausbildung, wobei der Schwerpunkt auf kritischer Lehrplanlesung und pädagogischen Ansätzen liegt, die sich mit Macht, Diskriminierung und Pluralität befassen. (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am17.07.2026
QuellenangabeSilander, Charlotte; Lundin, Mattias: Culture and education in Sweden - In: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik 48 (2025) 4, S. 9-13 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-358205 - DOI: 10.25656/01:35820; 10.20377/zep-59
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