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Originaltitel
"Biografie hat ja was mit Sinnstruktur zu tun". Im Gespräch mit Sol Haring zu Biografiearbeit in der Erwachsenenbildung
Paralleltitel"After all, biography has to do with the structure of meaning". A conversation with Sol Haring on biography work in adult education
Weitere BeteiligteSchindler, Julia [Interviewer] ORCID; Haring, Solveig [interviewte Person] GND-ID
OriginalveröffentlichungMagazin erwachsenenbildung.at 19 (2026) 57, S. 86-92 ZDB
Dokument (447 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1993-6818; 2076-2879; 19936818; 20762879
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):In diesem Gespräch mit Julia Schindler erörtert Sol Haring die wesentlichen Unterschiede und Verbindungen zwischen der Biografieforschung und der praktischen Biografiearbeit im Bereich der Erwachsenenbildung. Während die Forschung Lebensgeschichten primär analysiert und strukturell auswertet, zielt die pädagogische Arbeit darauf ab, Menschen bei der Sinnstiftung und der Bewältigung von Umbrüchen aktiv zu begleiten. Haring betont, dass biografische Prozesse keineswegs auf das Alter beschränkt seien, sondern in jeder Lebensphase helfen, Zukunftsperspektiven aus persönlichen Erfahrungen zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf ihrem innovativen Einsatz von Videografie, der es den Teilnehmenden ermöglicht, durch die visuelle Konfrontation mit der eigenen Erzählung in einen tieferen Reflexionsprozess zu treten. Letztlich plädiert sie für eine beziehungsorientierte Forschungshaltung, die die Subjektivität der Forschenden anerkennt und die Erzählungen der Klient*innen als wertvolles Geschenk wertschätzt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In this interview, Sol Haring discusses the key differences and connections between biographical research and practical biographical work in adult education. While research primarily analyses and structurally evaluates life stories, pedagogical practice aims to actively accompany people in meaning-making and coping with transitions. Haring emphasises that biographical processes help individuals in every life phase to develop future perspectives from personal experiences. A particular focus is placed on the innovative use of videography, which enables participants to enter a deeper reflective process through visual confrontation with their own narratives. She ultimately advocates for a relationship-oriented research stance that acknowledges the subjectivity of researchers. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen
Eintrag erfolgte am22.07.2026
QuellenangabeSchindler, Julia [Interviewer]: "Biografie hat ja was mit Sinnstruktur zu tun". Im Gespräch mit Sol Haring zu Biografiearbeit in der Erwachsenenbildung - In: Magazin erwachsenenbildung.at 19 (2026) 57, S. 86-92 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-358698 - DOI: 10.25656/01:35869
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