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Originaltitel
Die Ausländerpädagogik versichert sich ihrer Geschichte. Plädoyer für eine historische Minderheitsforschung
ParalleltitelIntercultural education examines its history. A plea for historical research on the education of minorities
Autor
OriginalveröffentlichungUnterrichtswissenschaft 17 (1989) 3, S. 223-242 ZDB
Dokument  (1.121 KB)
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0340-4099; 03404099
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Seit Anfang der 70er Jahre hat sich in der Bundesrepublik als Reaktion auf die internationale und speziell europäische Arbeits-Migration unter den Bezeichnungen "Ausländerpädagogik" bzw. "Interkulturelle Erziehung" eine - nicht unumstrittene - erziehungswissenschaftliche Teildisziplin herausgebildet. Gegenstand dieser neuen Teildisziplin scheinen die "ausländischen Kinder" bzw. die Beziehungen zwischen den ausländischen und den inländischen Kindern zu sein. Der vorliegende Artikel geht der Frage nach, ob diese Reaktionsform der Erziehungswissenschaft neu ist bzw. worin ihre neue Qualität besteht, und welche Gründe tatsächlich für ihre Herausbildung ausschlaggebend waren; diese Frage wird historisch aufgenommen: Wie ist in der Vergangenheit mit vergleichbaren Zielgruppen, mit den Kindern der jeweiligen autochthonen und allochthonen Minderheiten verfahren worden, gibt es "Vorläufer" der Ausländerpädagogik bzw. welche Formen der Integration hat das nationalstaatliche Bildungssystem in der Geschichte für diese Gruppen entwickelt? (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):Since the 70ies the F.R.G. has witnessed the development of a (not undisputed) educational sub-field: "Ausländerpädagogik" or Intercultural Education, as a reaction to international, particularly European labour migration. "Foreign children", or the relations between them and the native bom children, appear as the subject-field of the emerging discipline. In her paper, the author asks whether this pedagogical form of reaction is new, and wherein its new quality lies, and which reasons were decisive in its development. These questions are taken up historically: How were comparable groups, i. e. children of native or immigrated minorities, treated in the past? Do precursors of "Ausländerpädagogik" exist, or which forms of integration of minority group children were developed in the context of nation-state educational systems? (DIPF/Orig.)
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Eintrag erfolgte am04.08.2026
QuellenangabeKrüger-Potratz, Marianne: Die Ausländerpädagogik versichert sich ihrer Geschichte. Plädoyer für eine historische Minderheitsforschung - In: Unterrichtswissenschaft 17 (1989) 3, S. 223-242 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-359543 - DOI: 10.25656/01:35954
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