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Originaltitel
Fortbildungsbeauftragte an Schulen. Eine empirische Untersuchung ihrer Arbeitsbedingungen und Aufgaben
ParalleltitelProfessional development coordinators at schools. An empirical study of their working conditions and tasks
Autoren
OriginalveröffentlichungZeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 4, S. 1035-1057 ZDB
Dokument  (641 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1434-663X; 1862-5215; 1434663X; 18625215
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Untersuchung beleuchtet im Fokus schulischer Personalentwicklung die Aufgaben von Fortbildungsbeauftragten sowie die objektiven Arbeitsbedingungen und subjektiven Arbeitsvoraussetzungen, die jene Aufgabenausübung prägen. Fortbildungsbeauftragte sind zumeist von Schulleiter:innen beauftragte Lehrkräfte, die Fortbildungen an ihren Schulen planen und durchführen. Welche Aufgaben sie tatsächlich übernehmen ist jedoch oft intransparent. Die Ergebnisse, basierend auf einer Befragung von N= 125 Fortbildungsbeauftragten aus Nordrhein-Westfalen, zeigen, dass sie überwiegend organisatorisch-administrative Aufgaben, bspw. die Organisation schulinterner Fortbildungen oder die Absprache mit der Schulleitung zur Fortbildungsplanung, übernehmen. Innerhalb multipler linearer Regressionen konnte zudem festgestellt werden, dass insbesondere die Kooperation mit der Schulleitung (β= 0,31, p< 0,001), als eine subjektive Arbeitsvoraussetzung, sowie eine gezielte Qualifizierung (β = 0,24, p< 0,01), als eine objektive Arbeitsbedingung, positiv mit der Anzahl an übernommenen Aufgaben zusammenhängt. Schlussendlich verdeutlichen die Erkenntnisse die Relevanz systematischer Qualifizierung und klarer gesetzlicher Vorgaben, um Fortbildungsbeauftragte umfassend auf ihre Rolle vorzubereiten. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):In the context of staff development at school, this study investigates the responsibilities of professional development coordinators as well as the objective working conditions and subjective prerequisites that influence task performance. These coordinators are typically teachers appointed by school principals to plan and coordinate professional development at their schools. However, the specific nature and scope of their responsibilities often remain vague. Drawing on survey data from N= 125 coordinators in North Rhine-Westphalia (Germany), the findings reveal that their work is primarily focused on organizational and administrative tasks, such as arranging in-school professional development sessions or coordinating with school leadership on planning matters. Multiple linear regression analyses show that cooperation with school leadership (β = 0.31, SE= 0.10, p< 0.001), as a subjective working condition, and formal qualification for the coordinator role (β = 0.24, SE= 0.09, p< 0.01), as an objective condition, are positively associated with the number of tasks undertaken. The results highlight the importance of systematic qualification and clearly defined legal guidelines to adequately support coordinators in fulfilling their multifaceted role within school development processes. (DIPF/Orig.)
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Prüfsummen
Eintrag erfolgte am14.08.2026
QuellenangabeHartung, Julia; Richter, Dirk; Richter, Eric: Fortbildungsbeauftragte an Schulen. Eine empirische Untersuchung ihrer Arbeitsbedingungen und Aufgaben - In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 29 (2026) 4, S. 1035-1057 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-360130 - DOI: 10.25656/01:36013; 10.1007/s11618-025-01345-9
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