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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
Originaltitel
Bildungsaspiration, Begabung und Schullaufbahn: Eltern als Erfolgspromotoren?
ParalleltitelEducational aspiration, talent and schooling: Parents as promoters of success?
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungSchweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 27 (2005) 2, S. 277-297 ZDB
Dokument
Lizenz des Dokumentes Deutsches Urheberrecht
Schlagwörter (Deutsch)Elternrolle; Motivation; Berufschance; Berufslaufbahn; Bildungslaufbahn; Kompetenzerwerb; Bildungsaspiration; Schullaufbahn; Schweiz
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Bildungssoziologie
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN0252-9955; 1424-3946
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Der Aufsatz untersucht den Zusammenhang von elterlichen Bildungsaspirationen und Schulkarrieren der Söhne und Töchter. Als empirische Basis dient eine Längsschnittuntersuchung von 400 heute 17jährigen Jugendlichen zu den Wirkungen des vorschulischen Kompetenzerwerbs in Lesen und Mathematik. Untersucht wurde, inwiefern sich Bildungsaspirationen von Eltern im Schulerfolg ihres Kindes und seinen Berufsambitionen am Ende der obligatorischen Schulzeit niederschlagen und ob dies für Familien mit überdurchschnittlich begabten Kindern im Besonderen zutrifft. Grundsätzlich legen die Analysen eine Unterscheidung von fünf Grundmustern elterlicher Bildungsaspiration nahe. Zwei Muster erweisen sich dabei als bedeutsam hinsichtlich der Differenzierung nach hohen Begabungsprofilen. Es sind dies (a) eine «bildungsgewohnte» und -ambitionierte Elterngruppe, deren Kind sowohl eine erfolgreiche Schullaufbahn hinter sich als auch vergleichbare Berufsambitionen entwickelt hat; (b) eine Elterngruppe mit polaren Tendenzen, genannt «die Fordernden», weil sich ihre Bildungsaspirationen vor allem in einer hohen Anspruchsorientierung manifestieren, ihr Kind jedoch auf eine eher misserfolgreiche Schulkarriere zurückblickt und sich seine beruflichen Ambitionen nicht in den Vorstellungen der Eltern spiegeln. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):The article examines the connection between the educational aspirations of parents and the path of schooling undertaken by their sons and daughters. Serving as empirical basis is a longitudinal study of 400 17-year-olds on the effects of the pre-school acquisition of competence in reading and mathematics. The analysis examines the extent to which the educational aspirations of parents constrain the scholarly success of their child and its professional ambitions at the end of the period of compulsory schooling; and whether this is particularly applicable for families with highly gifted children. Essentially, the analysis suggests a differentiation between five basic patterns of parental educational aspirations, whereby two patterns demonstrate significance with regard to a differentiation according to high talent profiles: (a) a group of parents that are «accustomed to education» and ambitious, whose child has successfully completed its course of schooling and has also developed similar professional ambitions to those of its parents; (b) a group of parents with diametrically opposed tendencies, designated «expectant parents», due to the fact that their educational aspirations are predominantly manifested in high demands, but where their child’s school career is somewhat associated with failure and whose professional ambitions do not reflect the wishes of the parents. (DIPF/Orig.)
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am12.03.2021
Empfohlene ZitierungStamm, Margrit: Bildungsaspiration, Begabung und Schullaufbahn: Eltern als Erfolgspromotoren? - In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften 27 (2005) 2, S. 277-297 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-36831
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