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Titel
Potenziale fachdidaktischer und praxeologischer Perspektiven für die Analyse kindlicher Perspektiven auf einen wertschätzenden Umgang mit Differenz
Autor
OriginalveröffentlichungPeschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 155-164. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29)
Dokument  (611 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-6213-4; 978-3-7815-2751-5; 9783781562134; 9783781527515
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Im vorliegenden Beitrag werden Verbindungslinien zwischen (fach-)didaktischer und rekonstruktiver Forschung mit einem Fokus auf die Erhebung von Kinderperspektiven hinsichtlich eines wertschätzenden Umgangs mit Differenz in Schule und Gesellschaft aufgezeigt. Rekonstruktiv bedeutet in diesem Zusammenhang eine empirische Annäherung an soziale Praktiken der Aneignung und Bearbeitung schulischer Themen und Inhalte in pädagogisch-didaktischen Interaktionen. Hierzu wird mithilfe der Dokumentarischen Methode zwischen der Sach- und der Sozialstruktur pädagogisch-didaktischer Interaktionen unterschieden und es werden Bezüge dieser Strukturen zueinander aufgezeigt. Im Rahmen einer Studie zu Differenzkonstruktionen im Sozialen Lernen wird das Bilderbuch "Irgendwie Anders" (vgl. Cave, Naoura & Riddell 2016) als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema Differenz genutzt. Dabei sollen die Kinder Perspektiven auf einen solidarischen Umgang mit Differenz entwickeln. Es zeigt sich, dass die Impulse des Diskussionsleiters, die einen wertschätzenden Umgang mit Differenz thematisieren, zu Rahmeninkongruenzen sowohl auf der Ebene des kommunikativen als auch des konjunktiven Wissens führen. Die Kinder reproduzieren Ausschließungsprozesse und nutzen die sprachlichen und visuellen Impulse, um abwertende Gruppendynamiken gegenüber einem Kind der Outgroup zu legitimieren. Durch die Verknüpfung fachdidaktischer und rekonstruktiver Perspektiven lässt sich aufzeigen, dass sprachliche und visuelle Impulse in pädagogischen Interaktionen vielfältige Deutungen zulassen müssen, um eine reflexive Auseinandersetzung mit Differenz und anderen potenziellen Themen des Sachunterrichts zu ermöglichen. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung
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Eintrag erfolgte am24.02.2026
QuellenangabeSchrumpf, Florian: Potenziale fachdidaktischer und praxeologischer Perspektiven für die Analyse kindlicher Perspektiven auf einen wertschätzenden Umgang mit Differenz - In: Peschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 155-164. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349058 - DOI: 10.25656/01:34905; 10.35468/6213-11
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