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Titel
Interdependente Differenzkonstruktionen von Grundschullehrer*innen – Perspektiven für eine differenzsensible Professionalisierung
Autoren
OriginalveröffentlichungPeschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 165-174. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29)
Dokument  (665 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)
Teildisziplin
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-6213-4; 978-3-7815-2751-5; 9783781562134; 9783781527515
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die soziale Konstruktion von Differenzen innerhalb der Schule ist zunehmend Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung. Diesbezügliche Studien sind häufig in der Sekundarstufe angesiedelt und fokussieren die Herstellungsprozesse einzelner Differenzkategorien wie Leistung, soziale Herkunft oder Geschlecht. Zwar sind in jüngster Zeit auch Forschungsaktivitäten im Bereich der Grundschule zu beobachten, dennoch besteht hier weiterer Forschungsbedarf. Zudem mangelt es an Studien, die sich mit den Strukturen der Differenzherstellung befassen und die wechselseitigen Abhängigkeiten von Differenzkategorien in den Blick nehmen. An diesen Desideraten setzt der vorliegende Beitrag an und fragt, vor dem Hintergrund welcher Orientierungen Grundschullehrer*innen interdependente Differenz zwischen Schüler*innen herstellen. Das Konzept interdependenter Kategorien nach Walgenbach (2007) bietet dabei den theoretischen Rahmen, um die wechselseitigen Abhängigkeiten sozialer Kategorien in ihrer Entstehung empirisch nachzuvollziehen. Es werden Erkenntnisse aus der Dissertationsstudie Interdependente Differenzkonstruktionen von Lehrer*innen in Grundschulen (Uhl) herangezogen. Vorgestellt werden Ausschnitte aus einem narrativen Interview mit einer Grundschullehrer*in, die mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet wurden. Die Analyse eröffnet einen Zugang zum impliziten Orientierungswissen der befragten Lehrer*in, das als Grundlage ihrer Differenzkonstruktionen fungiert. Hieraus werden Perspektiven für eine differenzsensible Professionalisierung abgeleitet. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung
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Eintrag erfolgte am24.02.2026
QuellenangabeUhl, Patrick; Kampshoff, Marita; Baar, Robert: Interdependente Differenzkonstruktionen von Grundschullehrer*innen – Perspektiven für eine differenzsensible Professionalisierung - In: Peschel, Markus [Hrsg.]; Kihm, Pascal [Hrsg.]; Platz, Melanie [Hrsg.]; Gebauer, Lea Marie [Hrsg.]: Bezugsnotwendigkeiten der Grundschule. Pädagogik und Fachdidaktik in der Grundschulbildung. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2026, S. 165-174. - (Jahrbuch Grundschulforschung; 29) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-349069 - DOI: 10.25656/01:34906; 10.35468/6213-12
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