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Title
Die Language Route –Erzieherinnen als kompetente Sprachförderkräfte
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SourceSallat, Stephan [Hrsg.]; Spreer, Markus [Hrsg.]; Glück, Christian W. [Hrsg.]: Sprache professionell fördern. Idstein : Schulz-Kirchner Verlag 2014, S. 162-168
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License of the document In copyright
Keywords (German)Sprachförderung; Sprachbildung; Kindertagesstätte; Erzieher; Kompetenz; Qualifikation; Konzeption
sub-disciplineTeaching Didactics/Teaching Languages and Literature
Early Childhood Education and Care
Document typeArticle (from a serial)
ISBN978-3-8248-1186-1
LanguageGerman
Year of creation
review statusPublishing House Lectorship
Abstract (German):In allen Bundesländern wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Kinder mit schwachen Deutschkenntnissen bereits in der Kindertagesstätte in ihren sprachlichen Fähigkeiten zu fördern. In den meisten Fällen werden die Kinder, bei denen ein „Sprachförderbedarf“ festgestellt wurde, regelmäßig aus dem Gruppenverband heraus genommen und in separaten Kleingruppen gefördert. Verschiedene Studien zeigten jedoch, dass die Sprachförderung in den jeweils untersuchten Kindertagesstätten nicht effektiv ist. Ein Forschungsprojekt, das in den Jahren 2009 bis 2011 an der Universität zu Köln stattfand, kam hingegen zu dem Ergebnis, dass Sprachförderung in Kindertagesstätten effektiv sein kann. Es handelte sich um eine Studie zur Evaluierung des Sprachförderkonzepts „Language Route“. Das Sprachförderkonzept „Language Route“ wurde in den Niederlanden entwickelt und in der deutschen Version 2007 von ProLog veröffentlicht. Die „Language Route“ ermöglicht eine effektive, alltagsintegrierte Sprachförderung, die auf die Separierung von Kindern mit Sprachförderbedarf verzichtet und die Belange mehrsprachiger Kinder berücksichtigt. Die beiden wesentlichen Bestandteile der „Language Route“ sind zum Einen die Optimierung des Kommunikationsverhaltens der Erzieherinnen und zum Anderen eine strukturierte, alltagsintegrierte Sprachförderung in Form einer Themenarbeit, in deren Mittelpunkt ein ausgewähltes Bilderbuch steht. Dabei werden die Kinder auch auf den Schriftspracherwerb vorbereitet. Ziel des Sprachförderkonzeptes ist es, allen Erzieherinnen einer Kindertageseinrichtung Kompetenzen für eine effektive Sprachförderung zu vermitteln. Zu diesem Zweck werden sie von einer entsprechend weitergebildeten akademischen Sprachtherapeutin oder Logopädin geschult und in Supervisionsbesuchen bei der Umsetzung des Gelernten im Alltag unterstützt. Mit der „Language Route“ liegt nun ein evaluierter Förderansatz vor, mit Hilfe dessen kompetente Erzieherinnen eine effektive Sprachförderung durchführen können und der ohne eine „Aussonderung“ von Kindern mit Sprachförderbedarf auskommt.
is part of:Sprache professionell fördern. Kompetent, vernetzt, innovativ
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Date of publication24.03.2016
Suggested CitationSchütz, Detta Sophie: Die Language Route –Erzieherinnen als kompetente Sprachförderkräfte - In: Sallat, Stephan [Hrsg.]; Spreer, Markus [Hrsg.]; Glück, Christian W. [Hrsg.]: Sprache professionell fördern. Idstein : Schulz-Kirchner Verlag 2014, S. 162-168 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-118806 - DOI: 10.25656/01:11880
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