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Monograph, Collected Work or primary publication accessible via
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-345841
DOI: 10.25656/01:34584; 10.3278/9783763979158
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-345841
DOI: 10.25656/01:34584; 10.3278/9783763979158
| Title |
Zwischen Spielregeln und Barrieren. Eine Grounded-Theory-Studie zu erwerbsbezogener Bildung und Behinderung |
|---|---|
| Author |
Wenger, Nina |
| Source | Bielefeld : wbv Publikation 2025 - (Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen; 55) - (Dissertation, Universität Zürich, 2025) |
| Document | full text (4.642 KB) |
| License of the document |
|
| Keywords (German) | Erwachsenenbildung; Behinderung; Arbeitsmarkt; Arbeitswelt; Forschung; Disability Studies; Sonderpädagogik; Ungleichheit; Erwerbstätigkeit; Inklusion; Lebenslanges Lernen; Teilhabe; Bildungsteilnahme; Übergang; Übergang Schule - Beruf; Berufsbildung; Interview; Qualitative Analyse; Qualitative Forschung; Grounded Theory; Dissertationsschrift; Schweiz |
| sub-discipline | Special Education Vocational Education and Training |
| Document type | Monograph, Collected Work or primary publication |
| ISBN | 978-3-7639-7915-8; 978-3-7639-7914-1; 9783763979158; 9783763979141 |
| Language | German |
| Year of creation | 2025 |
| review status | Doctoral thesis (PhD thesis or habilitation) |
| Abstract (German): | Die Monografie untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Teilnahme an erwerbsbezogener Bildung und Erwerbstätigkeit gestalten. Ausgangspunkt sind aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse wie Digitalisierung, Flexibilisierung und Bildungsexpansion, die neue Anforderungen an lebenslanges Lernen und insbesondere an erwerbsbezogene Bildung stellen. Trotz internationaler Inklusionsbemühungen sind strukturell benachteiligte Gruppen in der Bildungs- und Arbeitswelt nach wie vor unterrepräsentiert. Im Zentrum steht eine qualitative Analyse von 13 Interviews mit in der Schweiz erwerbstätigen Personen mit selbstdeklarierten Beeinträchtigungen. Die Auswertung nach der Grounded Theory identifizierte zentrale Kategorien, die die Teilnahme prägen: Unterstützungsstrukturen und Schlüsselpersonen für Zugänge sowie Entscheidungs- und Bewältigungsstrategien für Übergänge. Die Kernkategorie „Kenntnis der Spielregeln" beschreibt, dass Menschen mit Behinderungen dann gezielt Zugänge schaffen und Übergänge erfolgreich gestalten können, wenn sie die relevanten Strukturen und Prozesse kennen. Die Diskussion verortet die Spielregeln als Teil der erwerbsbiografischen Gestaltungskompetenz und der Erwerbsorientierung als Subjektivierung. Zugleich wird deutlich, dass der Erwerb dieser Kompetenzen paradoxerweise sowohl Voraussetzung als auch Ergebnis von Teilnahme ist. Die Monografie unterstreicht die Notwendigkeit inklusiver Strukturen und zeigt bestehende Barrieren auf. Sie bietet theoretische und empirische Impulse für Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, für Forschung zu Teilnahme und Inklusion sowie für die Praxis der erwerbsbezogenen Bildung und Beratung. (DIPF/Orig.) |
| Statistics | |
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| Date of publication | 09.01.2026 |
| Citation | Wenger, Nina: Zwischen Spielregeln und Barrieren. Eine Grounded-Theory-Studie zu erwerbsbezogener Bildung und Behinderung. Bielefeld : wbv Publikation 2025 - (Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen; 55) - (Dissertation, Universität Zürich, 2025) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-345841 - DOI: 10.25656/01:34584; 10.3278/9783763979158 |