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Title
Sinnesentwicklung und Lebensprozesse in der Kindheit
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SourceWiehl, Angelika [Hrsg.]: Studienbuch Waldorf-Kindheitspädagogik. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2020, S. 58-69. - (UTB; 5475)
Document  (545 KB)
License of the document In copyright
Keywords (German)
sub-discipline
Document typeArticle (from a serial)
ISBN978-3-8252-5475-9; 9783825254759
LanguageGerman
Year of creation
review statusPublishing House Lectorship
Abstract (German):Zwei grundlegende thematische Linien zeigen die Besonderheiten des waldorfpädagogischen Zugangs zur Kindheitspädagogik sehr deutlich. Die erste Linie betrifft die Bedeutung der sinnlichen Primärerfahrungen für das Ankommen der Person im Leib. Hierbei ist vor dem Hintergrund einer phänomenologischen Sinneslehre von zwölf Sinnen hervorzuheben, dass die ganz basalen Körpererfahrungen, wie z. B. Tastwahrnehmungen oder Bewegungswahrnehmungen, die Grundlage für das Selbstgefühl und damit auch für alle weiteren Bildungsschritte darstellen. Die zweite Linie zeigt die Bedeutung einer kräftigen Verankerung der verschiedenen Vitalfunktionen im Leib auf, die zu einem Freiwerden von seelischen Fähigkeiten führt. Mit dem Themenstrang der sieben Lebensprozesse können einzelne Lerndispositionen, wie z. B. Aufmerksamkeit oder Interesse, in einen Zusammenhang mit bestimmten körperlichen Funktionen, wie z. B. Atmung oder Wärmung, gebracht werden. Dies führt zu einem differenzierteren Blick darauf, welche Lebensprozesse sich in der Kindheit leiblich verankern und welche seelischen Fähigkeiten angesprochen werden sollten. Eine Kräftigung der Vitalfunktionen kann über die Nachahmung angeregt werden und über diesen Umweg zu einer Förderung der Lernbereitschaft führen. (DIPF/Orig.)
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Date of publication11.02.2026
CitationGelitz, Philipp: Sinnesentwicklung und Lebensprozesse in der Kindheit - In: Wiehl, Angelika [Hrsg.]: Studienbuch Waldorf-Kindheitspädagogik. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2020, S. 58-69. - (UTB; 5475) - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-346549 - DOI: 10.25656/01:34654
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