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Title
Unbeherrschte oder Zügellose? Eine aristotelische Klassifikation und ihre Koppelung mit Fritz' These der Gewaltrahmungskompetenz bei extensiven Nutzern gewaltorientierter Computerspiele
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SourceZeitschrift für Pädagogik 53 (2007) 2, S. 223-242 ZDB
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Keywords (German)Empirische Untersuchung; Fragebogenerhebung; Aggression; Gewalt; Selbstbeherrschung; Junge; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Mediennutzung; Medienwirkung; Schuljahr 09; Schulform; Sekundarbereich; Computerspiel; Basel; Schweiz
sub-disciplineEmpirical Educational Research
Media Education
Document typeArticle (journal)
ISSN0044-3247
LanguageGerman
Year of creation
review statusPeer-Reviewed
Abstract (German):In den... durchgeführten Analysen steht die Frage der Verbindung zwischen der extensiven Nutzung Gewalt darstellender Computerspiele und dem Gewalteinsatz Jugendlicher im Mittelpunkt. Als Werkzeuge werden hierzu einerseits die aristotelische Klassifikation mangelnder Selbstbeherrschung und andererseits Fritz' These der Gewaltrahmungskompetenz im Umgang mit Computern eingeführt und überprüft. Die Ergebnisse aus dieser theoretischen und empirischen Analyse sind sehr eindeutig: Auch wenn die extensive Nutzung von gewaltorientierten Computerspielen sich im aristotelischen Sinne auf jeden Fall als unbeherrscht darstellen lässt, ist sie für die Mehrheit der Nutzer eindeutig nicht auch als Gewaltzügellosigkeit zu beurteilen, denn sie beschränkt sich auf die virtuelle Welt. Als zügellos ist dagegen jene Minderheit der extensiven Nutzer zu bezeichnen, welche sowohl im Alltag als auch im Computerbereich gewaltaffin denken und handeln. Die Gruppe der Zügellosen hat, dies ist eines [der] zentraleren Ergebnisse, in einem erschreckenden Ausmaß und mit einer beängstigenden Qualität die Kontrolle über ihr Gewalthandeln verloren. (DIPF/Orig.)
Abstract (English):[The] analyses focussed on the question of the link between an extensive use of violence-oriented computer games and the acual use of violence among adolescents. The tools applied and examined were, on the one hand, the Aristotelian classification of the lack of self-control and, on the other hand, Fritzs thesis concerning the competence to regulate violence in dealing with computers. The results from this both theoretical and empirical analysis are quite clear: Although the extensive use of violence-oriented computer games may in any case be described as uncontrolled, in the Aristotelian sense, it can, for the majority of the users, clearly not be defined as a lack of restraint with regard to violence because it is restricted to the virtual world. However, that minority of adolescents who make extensive use of violence-oriented computers games and whose thinking and acting shows great affinity to violence, may well be described as unbridled. The loss of control over violent actions among this group of the unbridled has - thus one of [the] central findings - reached alarming proportions and a frightening quality. (DIPF/Orig.)
other articles of this journalZeitschrift für Pädagogik Jahr: 2007
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Date of publication08.11.2011
Suggested CitationKassis, Wassilis: Unbeherrschte oder Zügellose? Eine aristotelische Klassifikation und ihre Koppelung mit Fritz' These der Gewaltrahmungskompetenz bei extensiven Nutzern gewaltorientierter Computerspiele - In: Zeitschrift für Pädagogik 53 (2007) 2, S. 223-242 - URN: urn:nbn:de:0111-opus-43958 - DOI: 10.25656/01:4395
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