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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
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Originaltitel
Pädagogische Diagnostik als Transfer-Herausforderung. Zum Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis unter Berücksichtigung von Bildungsadministration und -politik
ParalleltitelPedagogical diagnostics as a transfer challenge. On the field of tension between science and practice, taking into account educational administration and policy
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungQfI - Qualifizierung für Inklusion 2 (2020) 2 ZDB
Dokument  (414 KB)
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Schlagwörter (Deutsch)Inklusion; Heterogenität; Diagnostik; Pädagogische Diagnostik; Transfer; Wissenstransfer; Elementarpädagogik; Wissenschaft; Praxis; Theorie-Praxis-Beziehung; Bildungspraxis; Bildungspolitik; Bildungsverwaltung
TeildisziplinAllgemeine Erziehungswissenschaft
Differentielle Erziehungs- und Bildungsforschung
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN2699-2477
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
Begutachtungsstatus(Verlags-)Lektorat
Abstract (Deutsch):Der Beitrag beleuchtet eingangs die Tatsache, dass Diagnostik vor dem Hintergrund des Leitgedankens Inklusion und des professionellen Umgangs mit Heterogenität als zentrales Handlungsfeld der elementaren Bildungspraxis gilt. Dennoch existiert kein einheitlicher Begriff der Pädagogischen Diagnostik in der Elementarpädagogik, weil die Diskussion über Instrumente der Pädagogischen Diagnostik oftmals normativ und polarisierend geführt wird. Die Überwindung des Entweder-oder und das Etablieren eines Sowohl-als-auch wird dadurch erschwert. Hinzu kommt ein Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis: Da Instrumente der Pädagogischen Diagnostik häufig Produkte der Wissenschaft sind, unterziehen sie sich im Prozess der Nutzung in der Praxis einem Transformationsprozess, weswegen Pädagogische Diagnostik als Transfer-Herausforderung beschrieben wird. Um dieser adäquat zu begegnen, erscheint vorab ein gemeinsamer Aushandlungsprozesses zwischen wissenschaftlichen Ansprüchen und Pragmatik der praktischen Anwendung notwendig. Die Bildungsverwaltung bzw. Bildungspolitik tritt darüber hinaus häufig als dritter Akteur in Form des Auftraggebers/der Auftraggeberin auf. Eine solche Konstellation führt zu neuen Dynamiken und Machtkonstellationen. Ausgehend von diesen Problemlagen beleuchtet der Beitrag, wie es gelingen kann, dass Pädagogische Diagnostik das Potential für Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte nutzt. Die Autorin kommt zum Schluss, dass dies dann der Fall ist, wenn die Wissenschaft Unterstützung bei der Bewältigung „echter“ Probleme im Praxisfeld bereitstellt. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):"The article starts with highlighting the fact that, against the background of the guiding principle of inclusion and the professional handling of heterogeneity, diagnostics is considered a central field of early childhood educational. Nevertheless, there is no uniform concept of pedagogical diagnostics in early childhood education, because the discussion about instruments of peda­gogical diagnostics is often normative and polarizing. This makes it more difficult to overcome the ""either-or"" and to establish a ""as well as"" approach. In addition, there is a field of tension between science and practice: Since instruments of Pedagogical Diagnostics are often products of science, they undergo a transformation in the process of their use in practice, which is why Pedagogical Diagnostics is described as a transfer challenge. In order to meet this challenge adequately, a joint negotiation process between scientific demands and pragmatics of practical application seems necessary. Furthermore, the educational administration or policy makers often act as a third party in the form of the customer. Such a constellation leads to new dynamics and power constellations. Based on these challenges, this article examines how pedagogical diagnostics can successfully use the potential for professionalisation of pedagogical staff. The author concludes that this is the case when science provides support in dealing with ""real"" problems in the field of practice."
Verlags-URLhttps://doi.org/10.21248/qfi.37
weitere Beiträge dieser ZeitschriftQfI - Qualifizierung für Inklusion Jahr: 2020
zusätzliche URLsDOI: 10.21248/qfi.37
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am30.10.2020
QuellenangabeBreit, Simone: Pädagogische Diagnostik als Transfer-Herausforderung. Zum Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis unter Berücksichtigung von Bildungsadministration und -politik - In: QfI - Qualifizierung für Inklusion 2 (2020) 2 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-209245 - DOI: 10.25656/01:20924
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