Suche

Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Detailanzeige

Aufsatz (Sammelwerk) zugänglich unter
URN:
DOI:
Titel
Corona und die ultimativen 'memento mori'. Überlegungen zu einem besseren Umgang mit behinderungsbedingten Vulnerabilitäten in Demokratie und Bildung
Autor GND-ID
OriginalveröffentlichungKrause, Sabine [Hrsg.]; Breinbauer, Ines Maria [Hrsg.]; Proyer, Michelle [Hrsg.]: Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2021, S. 153-168
Dokument  (1.866 KB)
Lizenz des Dokumentes Lizenz-Logo 
Schlagwörter (Deutsch)Pandemie; COVID-19; Krise; Auswirkung; Vulnerabilität; Behinderter; Benachteiligung; Exklusion; Maßnahme; Risikogruppe; Soziale Ungleichheit; Demokratie; Ungerechtigkeit; Bildung
TeildisziplinSonderpädagogik
DokumentartAufsatz (Sammelwerk)
ISBN978-3-7815-2453-8; 978-3-7815-5889-2
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Die Autorin sieht in ihrem Beitrag Menschen mit Behinderung als ein Memento mori und stellt Überlegungen zu einem besseren Umgang mit behinderungsbedingten Vulnerabilitäten in Demokratie und Bildung vor. Dabei versteht sie Vulnerabilität als relationalen Begriff, nicht als (ausschließlich) biologisches Faktum. Nicht die fundamentale Vulnerabilität aller Menschen, vielmehr die problematische Vulnerabilität (Pettit 2001) stelle eine pädagogische Herausforderung dar, denn diese entstehe aufgrund von Dominanz und Herrschaftsbeziehungen zwischen Menschen. Dies sei unter moralischen und Gerechtigkeitsgesichtspunkten ein Problem, denn sie verstärkten Ungleichheiten und schmälerten die Freiheitsgrade eines Menschen. Menschen mit Behinderung seien bestimmten Risiken mehr ausgesetzt als andere und verdienten auch aufgrund epistemologischer Ungerechtigkeit (Fricker 2007) besondere Aufmerksamkeit. Mit Rückhalt bei John Deweys (2000) Perspektive einer reflexiv-experimentellen Demokratie setzt die Autorin ihre Hoffnung auf die Schule als Praxisfeld für einen besseren Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen, vor allem deshalb, weil sie ein Raum sei, in dem die Erfahrungen aller Lernenden respektiert und zum Gegenstand von Kommunikationsprozessen werden. (DIPF/Orig.)
Beitrag in:Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie
zusätzliche URLsDOI: 10.35468/5889-10
StatistikAnzahl der Zugriffe auf dieses Dokument Anzahl der Zugriffe auf dieses Dokument
PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
BestellmöglichkeitKaufmöglichkeit prüfen in buchhandel.de
Eintrag erfolgte am25.05.2021
QuellenangabeFelder, Franziska: Corona und die ultimativen 'memento mori'. Überlegungen zu einem besseren Umgang mit behinderungsbedingten Vulnerabilitäten in Demokratie und Bildung - In: Krause, Sabine [Hrsg.]; Breinbauer, Ines Maria [Hrsg.]; Proyer, Michelle [Hrsg.]: Corona bewegt – auch die Bildungswissenschaft. Bildungswissenschaftliche Reflexionen aus Anlass einer Pandemie. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2021, S. 153-168 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-222303 - DOI: 10.25656/01:22230
Dateien exportieren

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)