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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-353053
DOI: 10.25656/01:35305; 10.2440/003-0043
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-353053
DOI: 10.25656/01:35305; 10.2440/003-0043
| Originaltitel |
Adaptive digitale Angebote im Deutschunterricht der Grundschule für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf |
|---|---|
| Paralleltitel | Adaptive digital offers in primary school German classes for children with language difficulties |
| Autoren |
Jandl, Vanessa |
| Originalveröffentlichung | Empirische Sonderpädagogik 17 (2025) 2, S. 108-123 |
| Dokument | Volltext (1.501 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Sonderpädagogik; Empirische Untersuchung; Adaptiver Unterricht; Deutschunterricht; Grundschulpädagogik; Primarbereich; Sprachbehinderung; Sprachentwicklung; Sprachschwierigkeit; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Digitale Medien; Inklusion; Lernsoftware; Medieneinsatz; Fragebogenerhebung; Bayern; Deutschland |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Sonderpädagogik |
| Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
| ISSN | 1869-4845; 1869-4934; 18694845; 18694934 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Deutsch): | Ein großes Potenzial, um die Lernvoraussetzungen aller Kinder, so auch von Kindern mit sprachlichem Unterstützungsbedarf, aufzugreifen, bietet der adaptive Einsatz digitaler Angebote. Der vorliegende Beitrag untersucht die Häufigkeit des adaptiven Einsatzes digitaler Lernangebote im inklusiven Deutschunterricht für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf. Hierbei wird geprüft, inwiefern und in welchem Umfang es Zusammenhänge mit ausgewählten Merkmalen der Lehrkraft, der Klassenzusammensetzung und der Ausstattung der Klasse sowie der Häufigkeit des Einsatzes von digitalen Lernprogrammen gibt. Die Datengrundlage der Untersuchung bilden quantitative Fragebogendaten von 224 Grundschullehrkräften aus dem KAKUDA-Projekt. Die Zusammenhänge werden regressionsanalytisch geprüft. Die Regressionsanalyse zeigt, dass vor allem die mediendidaktischen Selbstwirksamkeitserwartungen der Lehrkraft entscheidend für das Ausmaß des adaptiven Einsatzes von digitalen Angeboten für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf zu sein scheinen. Auch die Anzahl der Kinder mit sprachlichen Unterstützungsbedarf (als Merkmal der Klassenzusammensetzung) sowie die Häufigkeit des Einsatzes von digitalen Angeboten sagen das Ausmaß des adaptiven Einsatzes voraus, wenn auch in geringerem Umfang als die mediendidaktischen Selbstwirksamkeitserwartungen. Trotz der selektiven Stichprobe, des Querschnittdesigns und der auf Selbsteinschätzungen basierenden Befragung geben diese Prädiktoren damit Hinweise, wie der Einsatz adaptiver, digitaler Angebote für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf erhöht werden könnte. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Englisch): | The adaptive use of digital learning tools holds considerable potential for addressing the learning needs of all children, including those requiring language support. This article investigates the frequency with which digital learning tools are adaptively employed in inclusive German language instruction for children with language difficulties. The study examines whether and to what extent this adaptive use is associated with selected teacher-related factors, class-level characteristics—particularly class composition and available resources—and the general frequency of digital tool use. The empirical basis of the study is formed by quantitative survey data from 224 primary school teachers participating in the KAKUDA-project. Relationships between variables are analyzed using regression analyses. The results indicate that teachers’ media-related self-efficacy beliefs are the most significant predictor of the adaptive use of digital tools for children with language difficulties. Additionally, the number of children requiring language support (as a characteristic of class composition) and the overall frequency of digital tool use also predict adaptive use, albeit to a lesser extent than teachers’ self-efficacy beliefs. Despite the limitations of the study—namely a selective sample, cross-sectional design, and reliance on self-reported data—these predictors provide valuable insights into how the use of adaptive digital tools for children with language difficulties could be enhanced. (DIPF/Orig.) |
| weitere Beiträge dieser Zeitschrift | Empirische Sonderpädagogik Jahr: 2025 |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 07.05.2026 |
| Quellenangabe | Jandl, Vanessa; Wiederseiner, Victoria; Widmer, Anna-Katharina; Oetjen, Birte; Martschinke, Sabine: Adaptive digitale Angebote im Deutschunterricht der Grundschule für Kinder mit sprachlichem Unterstützungsbedarf - In: Empirische Sonderpädagogik 17 (2025) 2, S. 108-123 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-353053 - DOI: 10.25656/01:35305; 10.2440/003-0043 |