Detailanzeige
Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355785
DOI: 10.25656/01:35578; 10.1007/s42010-025-00233-9
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355785
DOI: 10.25656/01:35578; 10.1007/s42010-025-00233-9
| Originaltitel |
When accuracy does not make a difference. The relationship between future teachers' self-assessment accuracy, quality of learning material and subsequent topical interest |
|---|---|
| Paralleltitel | Wo Genauigkeit sich nicht niederschlägt. Der Zusammenhang zwischen der Selbsteinschätzungsgenauigkeit angehender Lehrkräfte, der Qualität von Unterrichtsmaterialien und nachfolgendem Interesse |
| Autoren |
Ernst, Helen M. |
| Originalveröffentlichung | Unterrichtswissenschaft 54 (2026) 1, S. 115-135 |
| Dokument | Volltext (670 KB) |
| Lizenz des Dokumentes |
|
| Schlagwörter (Deutsch) | Lehrerausbildung; Lehramtsstudent; Selbsteinschätzung; Genauigkeit; Selbst gesteuertes Lernen; Unterrichtsmaterial; Qualität; Mathematikunterricht; Lösung <Mathematik>; Beispiel |
| Teildisziplin | Empirische Bildungsforschung Fachdidaktik/mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer |
| Dokumentart | Aufsatz (Zeitschrift) |
| ISSN | 0340-4099; 2520-873X; 03404099; 2520873X |
| Sprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Begutachtungsstatus | Peer-Review |
| Abstract (Englisch): | Future teachers rely not only on understanding content and methods for teaching in their professional education, but also on being able to successfully implement them in their teaching. While self-assessments of future teachers’ understanding have been found to enable self-regulated learning, it is unclear how the accuracy of these self-assessments actually affects the quality of the learning material they generate for their students. Therefore, we examined the relevance of self-assessment accuracy for the quality of self-generated learning material, with a particular focus on worked examples, in the field of mathematics. Two groups of future teachers, student teachers (n = 38) and teacher candidates of mathematics (n = 35) were tested on their method knowledge concerning the construction of worked examples and on content knowledge about the Pythagorean theorem. Subsequently, they provided confidence judgments regarding their test performance. They then implemented their knowledge by designing their own worked examples for potential students. They could choose to further engage with the study content after having designed the learning material. Using multiple regression analyses, we found that test performance was predictive of the quality of worked examples, but different measures of self-assessment accuracy of knowledge were not. The subsequent topical interest could not be predicted by measures of self-assessment accuracy, either. We discuss implications of our findings for the relevance of self-assessment accuracy in teacher education and in teachers’ professional practice. (DIPF/Orig.) |
| Abstract (Deutsch): | Angehende Lehrkräfte sind nicht nur darauf angewiesen, in ihrer beruflichen Ausbildung Inhalte und Methoden ihres Fachs zu verstehen, sondern auch darauf, diese erfolgreich in ihrem Unterricht umzusetzen. Akkurate Selbsteinschätzungen angehender Lehrkräfte ermöglichen selbstgesteuertes Lernen, jedoch ist unklar, ob diese Wirkung über die Lernphase hinausgeht und sich auf die Qualität von selbst entwickelten Unterrichtsmaterialien auswirkt. Der Fokus dieser Studie liegt dem folgend auf der Relevanz der Selbsteinschätzungsgenauigkeit angehender Lehrkräfte für die Qualität selbst erstellter Unterrichtsmaterialien, untersucht an Lösungsbeispielen im Fach Mathematik. Lehramtsstudierende (n = 38) und Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Fach Mathematik (n = 35) wurden zu ihrem Methodenwissen über die Erstellung von Lösungsbeispielen und zu ihrem Fachwissen über den Satz des Pythagoras geprüft und gaben Sicherheitsurteile zu ihrer Testleistung ab. Anschließend setzten sie ihr Wissen um, indem sie eigene Lösungsbeispiele für potentielle Schülerinnen und Schüler konstruierten. Sie hatten die Möglichkeit, ihr Wissen weiter zu vertiefen, indem sie sich nach Abschluss der Aufgabe optional mit weiteren Lerninhalten zum beispielbasierten Lernen und Satz des Pythagoras beschäftigten. Mithilfe von multiplen Regressionsanalysen konnten wir zeigen, dass größeres Wissen, nicht aber die Selbsteinschätzungsgenauigkeit in den Wissenstests, eine höhere Qualität der Lösungsbeispiele vorhersagte. Das Interesse an weiteren Inhalten konnte ebenfalls nicht durch die Selbsteinschätzungsgenauigkeit vorhergesagt werden. Wir diskutieren die Implikationen unserer Ergebnisse mit Blick auf die Relevanz von Selbsteinschätzungen in der Lehrkräftebildung und in der beruflichen Praxis. (DIPF/Orig.) |
| weitere Beiträge dieser Zeitschrift | Unterrichtswissenschaft Jahr: 2026 |
| Statistik | |
| Prüfsummen | Prüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis |
| Eintrag erfolgte am | 24.06.2026 |
| Quellenangabe | Ernst, Helen M.; Wittwer, Jörg; Voss, Thamar: When accuracy does not make a difference. The relationship between future teachers' self-assessment accuracy, quality of learning material and subsequent topical interest - In: Unterrichtswissenschaft 54 (2026) 1, S. 115-135 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-355785 - DOI: 10.25656/01:35578; 10.1007/s42010-025-00233-9 |